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Michael Reschke ist seit August 2017 Sportvorstand beim VfB Stuttgart © Getty Images
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Michael Reschke entgegnet der Kritikern der Korkut-Verpflichtung, er wisse gut genug, wie man Trainer einschätzt. Korkut bezeichnet er als "Wunschkandidaten".

Tayfun Korkut war laut Sportvorstand Michael Reschke der Wunschkandidat auf den Trainerposten beim VfB Stuttgart als Nachfolger des entlassenen Hannes Wolf.

"Wir haben einen absoluten Wunschkandidaten verpflichtet. Tayfun arbeitet super professionell, sehr intelligent und durchdacht. Der Faden zur Mannschaft ist jetzt schon sehr eng geknüpft", sagte Reschke bei bei Sky Sport News HD. Am Samstag hatten die Schwaben unter Korkut in dessen Premierenspiel ein 1:1 beim VfL Wolfsburg geholt.

Reschke stellte nochmals klar: "Wenn man so lange im Geschäft ist wie ich, kann man Trainer einschätzen und weiß mehr als das in der Öffentlichkeit vielleicht rüberkommt. Die Entscheidung für dieses Trainerteam ist mit einer tiefen Überzeugung nach Gesprächen mit Tayfun getroffen worden."

Zu den Bedenken einiger VfB-Fans meinte der 60-Jährige: "Das Umfeld lebt diesen Klub mit einer Intensität, die beeindruckend ist. Dann machen sich Menschen Sorgen. Das kanalisiert sich dann in Aussagen, die teilweise ein bisschen grenzwertig sind in ihrer Schärfe, aber das muss man respektieren."

Alle Entscheidungen seien ausgewogen gefallen, betonte der Manager. "In der Bundesliga gibt es nur eine Währung, und das sind Punkte. Daran werden wir arbeiten, dass wir die nötigen Punkte holen werden. Das ist das Wesentliche und Wichtige, und darauf konzentrieren wir uns jetzt", so Reschke.

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