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HSV-trainer Christian Titz setzt auf die Jugend © Getty Images
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Am 28. Spieltag braucht der HSV beim VfB Stuttgart unbedingt drei Punkte, sonst droht der Abstieg in Liga zwei. Mit Stephan Ambrosius feiert ein Youngster sein Debüt.

Am 28. Spieltag der Bundesliga könnte schon eine Vorentscheidung im Abstiegskampf fallen. 

Der Hamburger SV braucht beim VfB Stuttgart unbedingt drei Punkte, sonst ist der Abstieg in Liga zwei für den Tabellenletzten kaum noch zu verhindern. Tabellennachbar Köln ist bei der TSG Hoffenheim zu Gast, während der VfL Wolfsburg die Abwärtsspirale bei Hertha BSC stoppen will. 

Dabei vertraut HSV-Trainer Christian Titz zum ersten Mal auf den 19-jährigen Innenverteidiger Stephan Ambrosius, den Titz von der U23 beförderte. 

Im Mittelfeld dürfen erneut Youngster Matti Steinmann und Lewis Holtby ran, während Luca Waldschmidt für Torgefahr im Angriff sorgen soll.

Insgesamt bringt der HSV-Coach drei neue Spieler im Vergleich zum 1:2 gegen Hertha: Neben Ambrosius und Waldschmidt steht auch Mohamed Goauida in der Startelf. Jann-Fiete Arp sitzt dagegen nur auf der Bank.

Schalke 04 will dagegen gegen den SC Freiburg Platz zwei hinter Bayern München festigen.

Die allerletzte Chance für HSV

HSV-Trainer Christian Titz hatte ordentlich zu tun: Mergim Mavraj wurde degradiert, Walace bekam wegen einer Shoppingtour eine Geldstrafe aufgebrummt und Kyriakos Papadopoulos mussten wegen seiner Verbalattacke die Leviten gelesen werden. Titz greift beim Tabellenletzten ordentlich durch - um das Wunder von der Elbe doch noch irgendwie zu schaffen.

Die Situation des abgestürzten Traditionsklubs stellt sich vor der Partie beim VfB (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) so dar: Hamburg hat keines seiner vergangenen 14 Spiele gewonnen, ist das schlechteste Rückrunden-Team und im Angriff völlig harmlos. Allein Stuttgarts Mario Gomez hat seit der Winterpause mehr Tore (6) erzielt als die Hamburger zusammen (4).

Köln glaubt an das Wunder

Der 1. FC Köln ist zwar seit dem vergangenen Spieltag nicht mehr Tabellenletzter. Doch der Rückstand auf den Relegationsrang, auf den FSV Mainz 05 und den VfL Wolfsburg, beträgt fünf Punkte. Gegen beide Teams spielt der FC in dieser Saison noch, gegen Mainz schon am nächsten Wochenende vor eigenem Publikum. Völlig unrealistisch ist das Wunder daher nicht.

Wahr ist aber auch: Verliert Köln am Samstag bei 1899 (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) und Mainz und Wolfsburg gewinnen, dann war es das wohl schon wieder mit der Hoffnung. Dann könnte dieses Endspiel in Hoffenheim wirklich das letzte sein.

"Wölfe" müssen beißen

Am Samstagabend spielen Wolfsburg und Hertha zur ungewohnten Anstoßzeit um 20.30 Uhr (im LIVETICKER) gegeneinander - unter Fluchtlicht! Doch vom Europapokal und dem internationalen Fluchtlicht-Flair sind die "Wölfe" fast so weit entfernt - wie vom Mond.

Der Abstieg rückt der Truppe von Bruno Labbadia dafür umso näher. Bei einer weiteren Pleite und einem Mainzer Punktgewinn droht sogar der Absturz auf Platz 16. Gegen einen Auswärtssieg in Berlin spricht zudem, dass Labbadia dort drei seiner vier Auftritte als Bundesliga-Trainer verlor und der VfL insgesamt nur einen Punkt aus den letzten drei Gastspielen in der Hauptstadt holte.

Zudem blieb die Hertha in den letzten vier Duellen gegen Wolfsburg ungeschlagen. Die Aussichten für die "Wölfe" könnten besser sein.

Kampf um die Europa-Tickets

In den weiteren Samstagspartien empfängt der Tabellenzweite aus Gelsenkirchen den SC Freiburg, während Bayer Leverkusen auf den FC Augsburg und Hannover 96 auf RB Leipzig trifft.

Darüber hinaus kann der FC Bayern im Top-Spiel gegen Borussia Dortmund vorzeitig Meister werden.

So können Sie die Spiele live verfolgen:

TV: Sky

Stream: Sky go

Liveticker: www.sport1.de

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