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Daniel Didavi war mit zwei Toren der Matchwinner für den VfL Wolfsburg
Daniel Didavi war mit zwei Toren der Matchwinner für den VfL Wolfsburg © Getty Images
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Freiburg - Der VfL Wolfsburg feiert dank Daniel Didavi den ersten Sieg Unter Bruno Labaddia. Der SC Freiburg gerät dagegen wieder in den Abstiegskampf. Nils Petersen vergibt vom Punkt.

Der VfL Wolfsburg hat im sechsten Versuch den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia gefeiert - und gleich einen enorm wichtigen. Durch das 2:0 (1:0) beim SC Freiburg verkürzten die Wölfe den Rückstand auf die im Tabellenkeller der Bundesliga unmittelbar vor ihnen liegenden Breisgauer auf einen Punkt. (Die Tabelle der Bundesliga)

Daniel Didavi war mit einem Doppelpack der Matchwinner (2./83.), Freiburgs Topstürmer Nils Petersen scheiterte in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt (90.+4) an VfL-Torwart Koen Casteels. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Man braucht besondere Momente, Wolfsburg hatte davon heute zwei", resümierte Freiburgs Trainer Christian Streich: "Die Mannschaft tut alles, die Spieler rennen wie die Verrückten. Aber irgendwann brauchst du ein Erfolgserlebnis. Das ist uns nicht gelungen, deshalb haben wir verdient verloren."

Die Gäste ließen in den ersten Minuten keinen Zweifel daran, ihre gute Serie in Freiburg (zuletzt vier Siege in Folge) fortsetzen zu wollen. Didavi traf nach einer missglückten Abwehraktion von Manuel Gulde aus gut 20 Metern. Im Anschluss machten die Wölfe aber nur das Nötigste und strahlten im Verlauf der ersten Halbzeit keinerlei Torgefahr mehr aus. (Highlights der Partie in Bundesliga Pur, Sonntag ab 9.30 Uhr im TV auf SPORT1)

"Umso länger man braucht (für einen Sieg, Anm. d. Red.), umso länger rennt man hinterher. Das haben wir gebraucht. Aber wir wissen, dass wir noch extrem gefordert sein werden", sagte Wölfe-Trainer Labaddia.

Freiburg tut sich schwer

Freiburg hingegen blieb vom Rückstand nicht lange beeindruckt. Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion bestimmte das Team von Trainer Christian Streich, das daheim zuletzt zweimal hintereinander verloren hatte, zunächst das Spiel - allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. Im Angriff fehlte die Präzision.

Ein Erfolgserlebnis hatte der SC schon am Freitag gefeiert: Das DFB-Bundesgericht annullierte die Gelb-Rot-Sperre gegen Toptorjäger Petersen aus dem Spiel bei Schalke 04 am vergangenen Wochenende (0:2). Der 29-Jährige, bis zum Anpfiff an 54 Prozent der Freiburger Saisontore beteiligt (13 Treffer, eine Vorlage), war damit spielberechtigt. Streich verzichtete gänzlich auf personelle Wechsel. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Sein Gegenüber Labbadia veränderte seine Startelf dagegen auf drei Positionen. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger Paul Jaeckel feierte sein Bundesliga-Debüt. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatte die neue Wölfe-Abwehr aber recht wenig Mühe mit den Freiburger Angriffen.

Kein Durchkommen für Petersen und Co. 

Petersen, der "fußballerisch extrem wichtige Faktor" für die Gastgeber (Streich vor dem Spiel bei Sky), lief sich häufig fest. Zudem suchte der Sport-Club zu oft den Weg durch die Mitte gegen die kompakte VfL-Innenverteidigung. (Der Tabellenrechner der Bundesliga)

"Es sind Nuancen, die dieses Spiel entschieden haben", sagte Petersen ins Sky-Mikrofon: "Heute haben wir es nicht verdient gehabt. Wir waren nicht zwingend genug." Defensiv-Allrounder Robin Koch forderte: "Wir müssen das jetzt schnell aus den Köpfen bekommen."

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Wölfe zunächst leicht überlegen, aber auch dem Labbadia-Team fehlten die Ideen in der Offensive. Freiburg hatte die verhaltenen Angriffsbemühungen zunächst gut im Griff, vor dem VfL-Tor zielte Vincent Sierro einen Meter zu hoch (56.).

Doch dann narrte der kurz zuvor eingewechselte Divock Origi erst Freiburgs Verteidiger Caglar Söyüncü an der Grundlinie, seine präzise Hereingabe verwertete Didavi per Direktabnahme.

Restprogramm Freiburg:

(A) FSV Mainz 05
(A) Hamburger SV 
(H) 1. FC Köln
(A) Borussia Mönchengladbach
(H) FC Augsburg

Restprogramm Wolfsburg:

(H) FC Augsburg
(A) Borussia Mönchengladbach
(H) Hamburger SV 
(A) RB Leipzig
(H) 1. FC Köln

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