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Matthias Sammer sieht den FC Bayern trotz der jüngsten Negativerlebnisse bestens aufgestellt
Matthias Sammer begleitet die Bundesliga-Saison als TV-Experte © Getty Images
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Der Videobeweis sorgt auch weiterhin für viele Aufreger bei Klubs und Fans. Matthias Sammer hat klare Vorstellungen für die Zukunft.

Der ehemalige DFB-Sportdirektor Matthias Sammer appelliert an die Video-Assistenten, sich beim Einsatz in der Bundesliga in Zurückhaltung zu üben und fordert noch mehr Transparenz für die Zuschauer. "Weniger ist mehr! In der nächsten Phase, vielleicht nächste Saison, sollte man klare Aktionen den Zuschauern via Video-Wall zeigen", sagte der Eurosport-Experte.

Europas Fußballer des Jahres von 1996 weiter: "Ich warne davor, permanent einzugreifen. Man sollte dem Schiedsrichter die Leitung des Spiels überlassen. Im Kölner Kellner sollte man nur bei ganz klaren Fehlentscheidungen eingreifen." Er würde noch nicht einmal bei einer knappen Abseitsentscheidung oder einer Foul-Konstellation eingreifen. "Dennoch wird sich das System niemals in Perfektion präsentieren. Das geht einfach nicht. Das müssen wir uns auch immer vor Augen halten", so Sammer.

Er habe in die handelnden Personen des Schiedsrichterwesens absolutes Vertrauen. Und über dieses Vertrauen müsse man den Schiedsrichtern eine klare Orientierung geben, äußerte der EM-Champion von 1996.

Sammer warnt vor Videobeweis bei der WM 

Sammer hält den Einsatz des Videobeweises bei der WM-Endrunde in Russland grundsätzlich für nicht geeignet: "Ich hoffe, dass es kein Chaos geben wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die handelnden Personen in den Entscheidungsgremien Leute einsetzen, die mit dem Videobeweis schon gearbeitet und Erfahrungen gesammelt haben. Damit wäre zumindest schon einmal ein kleines Fundament gegeben."

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