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Der Abstand wächst: Auch wegen Abgängen wie von Robert Lewandowski (r.) kann der BVB den Bayern nicht mehr Paroli bieten
Der Abstand wächst: Auch wegen Abgängen wie von Robert Lewandowski (r.) kann der BVB den Bayern nicht mehr Paroli bieten © Getty Images
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Die Bayern enteilen der Konkurrenz immer weiter. Auch BVB-Präsident Reinhard Rauball sieht den Erzrivalen daher nicht mehr in der Rolle des Bayern-Jägers.

Präsident Reinhard Rauball sieht Borussia Dortmund zumindest in naher Zukunft nicht in der Position, die Vormachtstellung des FC Bayern in der Bundesliga anzugreifen.

"Ich finde, dass wir gut beraten sind, wenn wir uns, kurzfristig jedenfalls, nicht als Bayern-Jäger sehen", sagte Rauball in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Stattdessen werde man "den Erwartungshorizont etwas zurücknehmen und uns als diejenigen sehen, die wieder versuchen, eine fußballerische Zukunft zu kreieren. Und uns darauf aufbauend dann irgendwann überlegen: Wie weit kommen wir damit?"

BVB "innerhalb der nächsten zehn Jahre wieder dabei"

Was den nächsten Angriff auf den Meistertitel angeht, stapelte Rauball ebenfalls tief. "Unser Sportdirektor Michael Zorc hat gesagt, dass wir innerhalb der nächsten zehn Jahre wieder dabei sind. Ich sage: Ich wünsche es mir so."

Aktuell beträgt der Rückstand des BVB auf die Bayern 24 Punkte. Dass der Abstand zwischen den Dortmundern, die 2012 zuletzt Meister wurden, und den Bayern in den vergangenen Jahren derart angewachsen ist, führt Rauball auf die Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern zurück.

"Beim BVB bröckelte das Personaltableau über die Jahre weg", sagte der 72-Jährige und nannte Robert Lewandowski, Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan, Ilkay Gündogan und zuletzt Pierre-Emerick Aubameyang als Beispiele. "Das ist eine Mannschaft von internationaler Klasse. Das konnten Ergänzungstransfers nicht ausgleichen."

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