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Sportdirektor Olaf Rebbe steht beim VfL Wolfsburg in der Kritik
Sportdirektor Olaf Rebbe steht beim VfL Wolfsburg in der Kritik © Getty Images
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Sportdirektor Olaf Rebbe steht beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg in der Kritik. Vom Aufsichtsratschef bekommt er nun Rückendeckung.

Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz (60) vom abstiegsgefährdeten Bundesligisten VfL Wolfsburg hat Spekulationen um eine unmittelbar bevorstehende Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe (39) zurückgewiesen. "Alle Vermutungen und Gerüchte zu angeblich bereits getroffenen Entscheidungen, so etwa über die Zukunft unseres Sportdirektors Olaf Rebbe, weisen wir zurück und werden diese auch nicht weiter kommentieren", sagte Sanz in einer vom Tabellen-15. verbreiteten Stellungnahme.

Ein echtes Bekenntnis zu dem zuletzt in die Kritik geratenen Rebbe hört sich allerdings auch anders an. Die Sorgen um den Klassenerhalt überschatten offenbar die Planungen, wie es mittelfristig bei den Wölfen weitergehen soll. "Der volle Fokus in den Führungsgremien gilt aktuell einzig und allein dem sportlichen Erfolg des VfL Wolfsburg und somit dem Klassenerhalt. Gemeinsam bündeln wir unsere Kräfte im Liga-Endspurt", sagte Sanz: "Alle zusammen, in erster Linie die sportliche Leitung, Trainer und Mannschaft sind gefordert, alles daran zu setzen, den Verbleib in der 1. Bundesliga in den noch ausstehenden fünf Spielen zu sichern."

Rebbe bislang glücklos 

Rebbe hat in seinen rund 16 Monaten in der sportlichen Verantwortung in Wolfsburg viel versucht, aber recht wenig erreicht. Der von ihm zusammengestellte Kader funktioniert offenbar nicht, im zweiten Jahr hintereinander kämpft der Werksklub gegen den Abstieg - zu wenig für die hohen Ansprüche des Volkswagenkonzerns. Mit Bruno Labbadia soll der dritte Trainer der Saison den Gang in die Zweitklassigkeit verhindern.

Rebbe, der ehemalige Assistent von Klaus Allofs, wurde nach dessen Aus im Januar 2017 zum Sportdirektor befördert, aber nicht in die Geschäftsführung geholt.

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