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Stefan Kießling beendet nach 403 Erstligapartien seine Profikarriere. Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler plant schon die Zukunft des 34-Jährigen.

Sportchef Rudi Völler (58) möchte Ex-Nationalspieler Stefan Kießling (34) nach dessen Karriereende zum Jugendtrainer bei Bayer Leverkusen machen.

"Die Frage ist: Was machst du jetzt?", zitierte die Bild aus der Rede des künftigen Bayer-Geschäftsführers Sport bei der Saison-Abschiedsfeier des Werksklubs am Samstag in Düsseldorf: "Ich habe da eine Idee. Mir gefällt, dass Bayern Miro Klose zum B-Jugend-Trainer gemacht hat. Überleg' dir das noch mal, ob du den Trainerschein machst. Junge, dynamische Trainer werden immer gebraucht."

Bislang hatte der einstige Bundesliga-Torschützenkönig Kießling, der am Samstag nach 403 Erstligaspielen (144 Tore) seine aktive Laufbahn beendete, allerdings noch keine Ambitionen geäußert, die Trainerlaufbahn einzuschlagen. Am vergangenen Freitag hatte der FC Bayern bekannt gegeben, dass WM-Rekord-Torschütze Miroslav Klose (39/137 Länderspiele) ab der neuen Saison U17-Coach beim deutschen Rekordmeister wird.

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Völler war derweil von der Stimmung am Samstag beim 3:2 gegen Hannover 96 am 34. Spieltag in der BayArena, als Kießling mit einer großen Choreographie und zahlreiche Sprechchören gefeiert wurde, sehr angetan: "Ich habe schon viele Abschiede und Abschiedsspiele erlebt. Aber so etwas habe ich ganz, ganz selten gesehen. Stefan – du hast die Leute mitgerissen."

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