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Hans-Joachim Watzke konnte Steigerungen beim Umsatz und operativen Gewinn bei Borussia Dortmund vermelden
Hans-Joachim Watzke konnte Steigerungen beim Umsatz und operativen Gewinn bei Borussia Dortmund vermelden © Getty Images
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Der Umsatz des einzigen an der Börse notierten Bundesligisten steigt auf über eine halbe Milliarde Euro. Sportlich ziehen die BVB-Bosse eine durchwachsene Bilanz.

Borussia Dortmund hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzrekord aufgestellt und seine vorherige Bestmarke aus dem Vorjahr deutlich übertroffen.

Wie der achtmalige deutsche Meister am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz der GmbH & Co. KGaA  bekannt gab, erhöhte sich der Umsatz im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 30. Juni 2018 um 130,3 auf 536 Millionen Euro.

222 Millionen Euro entfielen dabei auf Transfererlöse, hierzu trugen vornehmlich die Verkäufe von Ousmane Dembele (für 105 Millionen Euro plus optionale Zusatzzahlungen zum FC Barcelona) und Pierre-Emerick Aubameyang (für 64 Millionen Euro zum FC Arsenal) bei.

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Dividende der BVB-Aktie bleibt gleich

Der operative Gewinn des BVB lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 28,5 Millionen Euro (Vorjahr: 8,2). Die Aktionäre des einzigen börsennotierten deutschen Fußball-Klubs erhalten wie im Vorjahr eine Dividende von sechs Cent pro Anteilsschein. Gerüchten um ein Ausscheiden der GmbH & Co. KGaA aus dem SDAX widersprachen die BVB-Verantwortlichen am Freitag energisch.

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Bei allen wirtschaftlichen Rekorden zog Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein insgesamt durchwachsenes Fazit der Saison 2017/18: "Das letzte Jahr müssen wir nicht schönreden. Es war keine sportlich gute Saison. Mit dem vierten Platz ist es noch relativ gut gegangen. Aber es ist nicht der Anspruch von Borussia Dortmund mit 55 Punkten gerade so in die Champions League zu rutschen." Der BVB sei weiter "der zweite Leuchtturm des deutschen Fußballs" hinter Rekordmeister Bayern München.

Weiter umriss Watzke eine Wachstumsstrategie bis zum Jahr 2025. Hierzu gehöre auch eine Internationalisierung und Digitalisierung. "In sieben Jahren wollen wir 500 Millionen Euro Umsatz erreichen - ohne Transfers wohlgemerkt. Das ist ein ambitioniertes Ziel."

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