Favre schwärmt über Alcacer: "Er spürt Fußball"
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Lucien Favre verzichtet im Spiel bei der TSG Hoffenheim auf Mario Götze und verteidigt seine Entscheidung. Zudem nervt den BVB-Trainer das Thema.

Mario Götze reiste gar nicht erst mit nach Sinsheim, dennoch war der WM-Held von 2014 das Thema im Vorfeld der Partie von Borussia Dortmund bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Trainer Lucien Favre reagierte vor dem Anpfiff genervt auf die Nachfrage zu Götze. "Ihre Frage kommt sehr oft, das ist ein bisschen respektlos den anderen im Kader gegenüber", sagte Favre bei Sky. (TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Favre über Götze: "Meine Entscheidung"

Am Dienstag in der Champions League hatte Götze beim 1:0-Erfolg beim FC Brügge noch gut 60 Minuten auf dem Rasen gestanden, gegen die TSG schaffte er nun nicht den Sprung in den Kader.

"Das ist meine Entscheidung. Und das ist heute so", sagte Favre und bekräftigte, dass er aus rein sportlichen Gründen auf den 26-Jährigen verzichtet habe.

TV-Experte Christoph Metzelder betonte: "So wie er auch heute über Götze spricht - er hält nicht gerade die schützende Hand über ihn. Unter Peter Bosz (Ex-BVB-Coach, d.Red.) hat Götze auch nicht immer gespielt, aber er hatte vom Trainer immer noch das Vertrauen. Das hat er von Favre anscheinend nicht."

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Im Mittelfeld setzte der BVB-Coach auf ein Trio aus Axel Witsel, Mahmoud Dahoud und etwas überraschend Shinji Kagawa, der erstmals in dieser Saison in der Bundesliga zum Einsatz kam. Kagawa und Dahoud ersetzen Götze und Weigl. Letzterer war wie Götze nicht mit nach Sinsheim gereist.

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Götze nach Brügge-Spiel selbstkritisch

Götze hatte nach dem Spiel in Brügge selbstkritisch zugegeben: "Das war nicht mein bestes Spiel."

Der frühere Bayern-Spieler ist seit Wochen das Thema Nummer eins beim BVB. Zuletzt hatten ihn die Vereinsbosse Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke in Schutz genommen, nachdem Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus ihn hart kritisiert hatte.

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