vergrößernverkleinern
Friedhelm Funkel sitzt weiter fest im Sattel
Friedhelm Funkel sitzt weiter fest im Sattel © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Trotz fünf Bundesliga-Pleiten in Folge muss sich Trainer Friedhelm Funkel bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf keine Sorgen um seinen Job machen.

Die Lage ist dramatisch, die Perspektive unheilvoll - aber trotz der anhaltenden Krise mit fünf Bundesliga-Pleiten in Folge muss sich Trainer Friedhelm Funkel bei Fortuna Düsseldorf offenbar vorerst keine Sorgen um seinen Job machen.

"Diese Frage stellt sich nicht. Unser Trainer sitzt fest im Sattel", sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer voller Überzeugung nach der bitteren 0:3-Niederlage des Aufsteigers gegen einen keineswegs überzeugenden VfL Wolfsburg. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Schäfer versicherte, dass auch weitere Rückschläge des Tabellenletzten im DFB-Pokal bei Regionalligist und Frankfurt-Bezwinger SSV Ulm sowie in der Liga gegen die Top-Teams Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und Bayern München nichts an Funkels Jobgarantie ändern würden.

Schäfer glaubt weiter an Spieler und Trainer

"Ich glaube nach wie vor an unsere Mannschaft, an unsere Spieler und an unsere Trainer", äußerte der 42-Jährige in Absprache mit dem mächtigen Aufsichtsrat. (Tabelle der Bundesliga)

Friedhelm Funkel mit Jobgarantie

Funkel selbst bemühte sich nach der vierten Heimpleite in dieser Saison, das Positive aus dem Match herauszufiltern. "Wir haben uns gegenüber dem 1:7 bei Eintracht Frankfurt deutlich besser präsentiert, aber wieder mal unsere Chancen nicht genutzt", sagte der 64-Jährige, der auf Schiedsrichter Daniel Schlager stinksauer war.

"Das war nie und nimmer ein Elfmeter, das ist keine aktive Handbewegung", so Funkel nach mehrmaliger Ansicht der TV-Bilder zum vermeintlichen Handspiel von Rouwen Hennings, das der Referee mit einem Strafstoß ahndete, den Wout Weghorst (41.) eiskalt verwandelte.

ANZEIGE: Jetzt das Trikot von Düsseldorf oder Wolfsburg kaufen - hier geht es zum Shop

Dies sei aber keine Erklärung und erst recht keine Entschuldigung für die Pleite, die Josip Brekalo (73.) und Daniel Ginczek (80.) perfekt gemacht hatten, fügte Funkel fairerweise hinzu. Dafür seien die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich, so der Coach, der fast schon hilferufend konstatierte: "Wir sind alles keine Zauberer und müssen uns alles hart erarbeiten."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image