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Hertha BSC: Farbanschlag auf Haus von Geschäftsführer Paul Keuter, Fans von Hertha BSC gehen auf Konfrontationskurs zu Geschäftsführer Paul Keuter
Fans von Hertha BSC gehen auf Konfrontationskurs zu Geschäftsführer Paul Keuter © Getty Images
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Auf das Haus von Hertha-Geschäftsführer Paul Keuter wird ein Farbanschlag verübt. Die Polizei nimmt Ermittlungen auf.

Geschäftsführer Paul Keuter von Hertha BSC muss als Markenchef des Bundesligisten mit heftigen Widrigkeiten leben. Auf das Haus in Berlin, in dem der 43-Jährige wohnt, wurde ein Farbanschlag verübt. "@Paul: Ist Hertha hier zu Hause???", wurde mit blauer Farbe auf die helle Fassade geschmiert. Darüber berichtete die Bild.

Es liegt inzwischen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung vor. Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen aufgenommen. Bei Teilen der aktiven Fan-Szene steht Keuter wegen seiner Vermarktungsstrategie stark in der Kritik. Vielen Anhängern geht die Digitalisierung im Klub, die der frühere Twitter-Manager vorantreibt, zu weit und zu sehr auf Kosten der Tradition.

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Keuter auf Fan-Plakaten bedroht 

Plakate in Herthas Fankurve mit Aufschriften wie "Keuter, dein Ende naht!" sowie üble Beschimpfungen im Internet hatten zuletzt gezeigt, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen dem Geschäftsführer und Teilen der Fans ist.

Hertha verurteilt die Tat

Am frühen Mittwochnachmittag äußerte sich der Klub in einer Stellungnahme. Die Geschäftsleitung, das Präsidium und der Aufsichtsrat verurteilten die Tat einstimmig. "Hertha BSC trifft seine strategischen Entscheidungen stets gemeinschaftlich mit allen vier Mitgliedern der Geschäftsleitung. So auch bezüglich Themen wie Ausrichtung, Saisonmotto oder in anderen Bereichen, die dazu dienen, Hertha BSC zukunftsorientiert und modern aufzustellen", hieß es dort.

Dass nicht alle Entscheidungen immer auf die Zustimmung aller stießen, die mit Hertha BSC verbunden seien, sei ebenso zu akzeptieren wie konstruktive Kritik: "Was wir allerdings nicht akzeptieren, ist der Umstand, dass Einzelpersonen herausgepickt und auf perfide Weise mit Drohungen auch im privaten Umfeld attackiert werden. Wir hoffen darauf, dass die Täter ermittelt werden können."

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