Klaassen selbstbewusst: "Wir wollen nach Europa!"
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Werder Bremens Rekordtransfer Davy Klaassen spricht im SPORT1-Instagram-Talk über seine Ziele mit Werder Bremen und erzählt von einer skurrilen Fahrradgeschichte.

"Wir wollen nach Europa! Das ist unser Ziel", sagte der Mittelfeldregisseur von Werder Bremen, Davy Klaassen beim SPORT1-Instagram-Talk Split it und ergänzte: "Das setzt uns natürlich unter Druck, aber den brauchen wir auch, um das zu erreichen."

Auch wenn die beiden Niederlagen gegen Bayer Leverkusen (2:6) und den FSV Mainz (1:2) die Euphorie an der Weser zuletzt etwas bremsten, können die Bremer durchaus zufrieden sein mit dem Saisonstart. Großen Anteil am Aufschwung der Hanseaten hat auch der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte, der Niederländer Klaassen, der vor dieser Saison für 13,5 Millionen Euro aus Everton nach Bremen gewechselt ist.

Der 14-malige niederländische Nationalspieler hat sich in seiner neuen Heimat gut eingelebt und fühlt sich in der Hansestadt wohl. "Man kann, wie in den Niederlanden auch, alles mit dem Fahrrad erreichen", sagte er, berichtete aber auch von einem kleinen aber feinen Unterschied: "Ich hatte mir ein Rad gekauft und bin dann mit meiner Freundin zusammen auf einem gefahren. In den Niederlanden ist das normal, aber hier wurden wir sogar einmal angehalten. Ich wusste nicht, dass man das nicht darf", so Klaassen.  

Klaassen wechselte von Everton zu Werder

Dass Werder für den bei Everton aussortierten 25-Jährigen diese Rekordsumme aufwendete, ist für Klaassen ein weiterer Anreiz.

"Ich weiß zwar, dass es so ist, aber das setzt mich nicht zusätzlich unter Druck. Ich will immer gute Leistungen bringen und sehe es eher als Vertrauen."

Die überzeugenden Leistungen von Klaassen, der in allen zwölf Pflichtspielen bei Werder über die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand, dürften auch den niederländischen Nationaltrainer Ronald Koeman aufhorchen haben lassen. Zwar hat der neue Bondscoach Klaassen für die beiden anstehenden Spiele in der Nations League gegen Frankreich (16.11.) und in Deutschland (19.11.) nicht nominiert. Dennoch sagt Klaassen über ein mögliches Comeback in der Elftal: "Wenn er mich braucht, dann bin ich da."

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