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Bundesliga Werder Bremen Marco Bode Aktuell spielt Werder Bremen im Weserstadion, aber Marco Bode könnte sich einen neuen Namen vorstellen
Aktuell spielt Werder Bremen im Weserstadion, aber Marco Bode könnte sich einen neuen Namen vorstellen © Getty Images
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München - Werder Bremen und das Weserstadion gehören einfach zusammen. Aber diese Tradition könnte jetzt beendet werden. Eine Namensänderung ist kein Tabu mehr.

Die Geschichte von Werder Bremen ist von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Rauschenden Europapokalnächten und Titelfeiern stehen Abstiege und bittere Tränen gegenüber.

Aber das Weserstadion war die Konstante im Verein. Egal, ob Freud oder Leid, das Weserstadion war immer der Treffpunkt für die Fans in Grün-Weiß. Das könnte sich nun aber ändern.

Zwar bleibt das Stadion erhalten, aber der altehrwürdige Name Weserstadion könnte bald Geschichte sein. Zumindest, wenn es nach Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode geht. Für den 49-Jährigen ist eine Namensänderung kein Tabu mehr.

Bode: "Thema 'Naming Right' ganz oben auf der Agenda"

"Wir haben das Thema "Naming-Right" ganz oben auf unserer Agenda", betonte Bode bei der BILD die Dringlichkeit, mit der an der Namensänderung gearbeitet wird. Auf diesem Weg wollen die Norddeutschen eine neue Geldquelle öffnen, um in die Mannschaft und das geplante Nachwuchsleistungszentrum zu investieren.

Allerdings ist noch nicht sicher, wie das Sponsoring genau aussehen soll. Möglich wäre sowohl der Verkauf des Namensrechts an ein Unternehmen, als auch die Möglichkeit einer Partnerschaft, bei der der alte Name erhalten bliebe.

Aber über allem steht das Image des neuen Sponsors. Er soll zum Familien-Image des Vereins passen. "Wir suchen ein Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung. Ein Unternehmen, das zum Beispiel für Nachhaltigkeit, Innovation oder Hightech steht", umreißt Bode die Anforderungen an den möglichen Partner.

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