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Uli Hoeneß kamen 2013 bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern die Tränen
Uli Hoeneß kamen 2013 bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern die Tränen © Getty Images
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Uli Hoeneß bekommt auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern ordentlich Gegenwind. Das war nicht immer so. SPORT1 blickt auf die Mitgliederversammlungen der Münchner.

Die Jahreshauptversammlungen des FC Bayern zum Durchklicken:

Die Jahreshauptversammlung 2018 des FC Bayern ist Geschichte - und sie dürfte vor allem Uli Hoeneß noch lange in Erinnerung bleiben.

Er war gekränkt, daraus machte der mächtige Präsident keinen Hehl. "Das trifft mich sehr, sehr", sagte Hoeneß. Er müsse, ergänzte der 66-Jährige, erstmal über die Vorkommnisse nachdenken und schlafen, denn er wolle sich ja künftig sachlich äußern.

Es war Hoeneß anzusehen, dass er mit solch heftiger Kritik nicht gerechnet hatte. "Heute gibt es hier Ansätze, wie ich mir den FC Bayern nicht vorstelle", entgegnete Hoeneß den 1682 anwesenden Mitgliedern, nachdem es während der Wortmeldungen der Mitglieder teils massive Attacken in seine Richtung gegeben hatte.

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Es ging in der Kritik um die inzwischen legendäre Bosse-Pressekonferenz im Oktober, einen katarischen Sponsor des FC Bayern, den Umgang mit Ehrenspielführer Paul Breitner, Hoeneß' Wortwahl und einiges mehr. "Der FC Bayern ist keine One-Man-Show", wurde dem Macher vorgeworfen.

Der Unmut wurde nur noch größer, als Hoeneß eine inhaltliche Antwort verweigerte. Er erntete laute Buhrufe, Pfiffe und Beschimpfungen. Doch es war bei weitem nicht die erste JHV, die für Schlagzeilen sorgte. SPORT1 blickt auf die Mitgliederversammlungender Bayern.

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