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Rudi Völler - Bayer Leverkusen
Rudi Völler - Bayer Leverkusen © Getty Images
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Matthias Sammer kritisiert die Entlassung von Leverkusen-Coach Heiko Herrlich zur Winterpause scharf. Nun setzt sich Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler zur Wehr.

Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler hat verärgert auf die Kritik von Eurosport-Experte Matthias Sammer im Zusammenhang mit der Entlassung von Trainer Heiko Herrlich bei der Werkself reagiert.

"So eine Aussage ist seiner Qualität gar nicht würdig", sagte Völler dem kicker und merkte an: "Matthias ist ein alter Spezi von Heiko. Das weiß ich einzuordnen. Das ist kein Problem."

Weiter störte sich der 58-Jährige an der Formulierung seines früheren Nationalmannschaftskollegen Sammer (51), bei Bayer würden sich "möglicherweise Bequemlichkeit und Wohlfühl-Oase leistungshemmend" auf einige Spieler auswirken.

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Völler wirft Sammer Populismus vor

"Wohlfühloase? Das ist mir viel zu populistisch. Und Matthias weiß auch, dass das nicht der Grund war", sagte Völler: "Weil ich weiß, dass Matthias, wenn man mit ihm unter vier Augen spricht, es nicht so sieht, wie er es gesagt hat. Da ging es ihm nicht um die Spieler, sondern um die Spielanlage."

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Bayer hatte sich am 23. Dezember nach zwei Ligasiegen nacheinander von Herrlich getrennt und in dem früheren Dortmunder Peter Bosz gleich einen Nachfolger präsentiert.

Sammer hatte in der Folge von einer "Trainer-Diskriminierung" gesprochen, die Leverkusen zugelassen habe und dies als "schäbig" gebrandmarkt: "Wenn Moral und Anstand da wären, müsste man die Mannschaft hinterfragen", sagte Sammer, der auch Berater bei Tabellenführer Borussia Dortmund ist. 

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