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Eintracht-Präsident Peter Fischer bekommt viel Unterstützung im Kampf gegen Rassismus
Eintracht-Präsident Peter Fischer bekommt viel Unterstützung im Kampf gegen Rassismus © Getty Images
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Eintracht-Präsident Peter Fischer bekommt im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus viel Unterstützung. Auch Fans anderer Vereine bestärken den 62-Jährigen.

Der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, hat nach eigenen Angaben für seine konsequente Haltung gegen Rassismus und Antisemitismus bundesweit Unterstützung und Anerkennung von Fans anderer Klubs erhalten.

"Da sind Fans vom 1. FC Kaiserslautern, Kickers Offenbach, Borussia Mönchengladbach, dem FC Bayern oder Hertha BSC darunter, die in ihren Schreiben eines immer ganz besonders betont haben: In den Farben getrennt, aber in der Sache vereint! Zusammen zeigen wir klare Kante", sagte Fischer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagausgabe).

Auch bei den Anhängern der Eintracht gäbe es "eine große Zahl an Menschen, die mir gezeigt haben, dass richtig ist, worauf ich Wert gelegt habe. Viele Menschen sind bei Eintracht Frankfurt Mitglied geworden, weil sie mich und meine Position mit diesem Schritt unterstützen wollen", sagte Fischer, der Ende 2017 eindringlich bekräftigt hatte, keine Mitglieder der rechtspopulistischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in seinem Verein haben zu wollen.

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Viele Menschen sprechen Fischer an

Fischer ist überzeugt, dass die Haltung des Vereins gegen Rassismus und Antisemitismus nicht mit der von führenden AfD-Mitgliedern vereinbar sei.

Der 62-Jährige werde nach wie vor auf seine Aussagen angesprochen und bestärkt. "Sie müssen mir eines versprechen, hören Sie nie auf. Machen Sie weiter. Nehmen Sie alle Kraft dafür auf und lassen Sie Dinge nicht wieder geschehen, wie ich sie in meiner Familie und meiner Schule erleben musste", habe ein älterer Mann zuletzt in einem Supermarkt zu Fischer gesagt.

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