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Marcel Reif: BVB fällt Umbruch leichter als dem FC Bayern

Reif: BVB hat's einfacher als Bayern

Lesedauer: 3 Minuten

Borussia Dortmund hat den Umbruch erfolgreich gemeistert. Allerdings haben die Dortmunder auch günstige Bedingungen. Die SPORT1-Kolumne von Marcel Reif.

Hallo Fußball-Freunde,

der FC Bayern hat am Samstag mit dem Sieg bei Werder Bremen den nächsten Schritt aus der Krise gemacht - ohne damit zu Borussia Dortmund aufschließen zu können.

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Der BVB hat mit dem 2:0 gegen den SC Freiburg den nächsten Test bestanden und schreibt seine faszinierende Erfolgsgeschichte fort.

Es ist schon verblüffend, im Moment läuft wirklich alles für sie und es funktioniert alles, was sie anpacken.

Sie holen junge Spieler wie Achraf Hakimi: funktioniert. Sie holen Paco Alcacer vom FC Barcelona, der dort kaum gespielt hat: funktioniert. Es klickt alles - und irgendwann denkst du dir nur noch: Mein lieber Schwan.

Robert Lewandowski holt sich nach 2014, 2016 und 2018 zum vierten Mal die Torjäger-Kanone. Der Stürmer des FC Bayern triumphiert vor Paco Alcácer. SPORT1 zeigt die besten Knipser der Bundesliga © imago
PLATZ 18: Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Vedad Ibisevic (Hertha BSC) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Nils Petersen (SC Freiburg) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Benito Raman (Fortuna Düsseldorf) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Dodi Lukebakio (Fortuna Düsseldorf) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Serge Gnabry (FC Bayern München) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 18: Alfred Finnbogason (FC Augsburg) - 10 Tore © Getty Images
PLATZ 16: Ondrej Duda (Hertha BSC) - 11 Tore © Getty Images
PLATZ 16: Max Kruse (Werder Bremen) - 11 Tore © Getty Images
PLATZ 14: Jadon Sancho (Borussia Dortmund) - 12 Tore © Getty Images
PLATZ 14: Alassane Plea (Borussia Mönchengladbach) - 12 Tore © Getty Images
PLATZ 12: Jean-Philippe Mateta (FSV Mainz 05) - 14 Tore © Getty Images
PLATZ 12: Kevin Volland (Bayer Leverkusen) - 14 Tore © Getty Images
PLATZ 10: Sebastien Haller (Eintracht Frankfurt) - 15 Tore © Getty Images
PLATZ 10: Yussuf Poulsen (RB Leipzig) - 15 Tore © Getty Images
PLATZ 8: Ishak Belfodil (TSG Hoffenheim) - 16 Tore © Getty Images
PLATZ 8: Timo Werner (RB Leipzig) - 16 Tore © Getty Images
PLATZ 3: Kai Havertz (Bayer Leverkusen) - 17 Tore © Getty Images
PLATZ 3: Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) - 17 Tore © Getty Images
PLATZ 3: Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) - 17 Tore © Getty Images
PLATZ 3: Marco Reus (Borussia Dortmund) - 17 Tore © Getty Images
PLATZ 3: Wout Weghorst (VfL Wolfsburg) - 17 Tore © Getty Images
PLATZ 2: Paco Alcacer (Borussia Dortmund) - 18 Tore © Getty Images
PLATZ 1: Robert Lewandowski (FC Bayern) - 22 Tore © Getty Images

Marco Reus wirkte oft regelrecht geprügelt

Ein Lucien Favre, der klug genug ist, die Details zu sehen, die trotz allem nicht perfekt laufen, wird auch nur noch von hier bis da grinsen und sich denken: Was soll ich groß ändern? Sie haben eben einen Lauf.

Was ich an dieser Stelle ehrlich zugeben muss: Ich hätte Marco Reus nie zugetraut, dass er sich zu dem Führungsspieler entwickeln würde, der er momentan für Dortmund ist.

Über seine spielerischen Fähigkeiten muss man nicht diskutieren. Aber ich habe ihn als ruhigen Typen wahrgenommen, der oftmals auch regelrecht geprügelt wirkte von den Rückschlägen, die er im Lauf seiner Karriere hat einstecken müssen.

Genau die hat er nun aber zu etwas Positivem gewendet. Er geht voran, er führt die Spieler, er ist ein echter Anführer geworden.

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BVB hat die richtigen Lehren gezogen

Was auch zum Erfolg des Teams beiträgt: dass die Klubführung die richtigen Lehren aus den Problemen der vergangenen Jahre gezogen hat.

Sie haben die Probleme erkannt und dass ein Umbruch nötig war, auch hinter den Kulissen, wo sie Sebastian Kehl und Matthias Sammer ins Boot geholt haben.

Man muss dazusagen: Beim BVB haben sie es da etwas einfacher als in München, wo immer der Triple-Anspruch da ist, der den Übergang erschwert. Aber trotzdem: Der BVB hat auch mit der Reform der eigenen Strukturen alles richtig gemacht.

Natürlich, dieser Dortmunder Lauf kann nicht ewig so weiter gehen. Sie werden ihre Delle kriegen - und entscheidend wird sein, wie sie dann damit umgehen.

Wenn sie auch das überstehen, spricht nichts mehr dagegen, dass sie den Titel holen. Schon jetzt spricht nicht mehr viel gegen sie.

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Bis demnächst,
Euer Marcel Reif

Marcel Reif ist nach rund 1.500 kommentierten Spielen eine Reporter-Legende. Für seine Arbeit erhielt Reif unter anderem den "Grimme Preis", den "Deutschen Fernsehpreis" und den "Bayerischen Fernsehpreis". Seit Sommer 2016 begleitet Marcel Reif als Experte den CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.