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Jens Lehmann zeigt wenig Interesse an einem Job beim FC Schalke. Er rät seinem Ex-Verein zu mehreren Entscheidungsträgern und nennt das Vorbild FC Bayern.

Der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann strebt offenbar kein Amt bei seinem Ex-Verein Schalke 04 an. 

Auf die Frage, ob er sich die Rolle als Sportvorstand bei den Gelsenkirchenern vorstellen könne, antwortete Lehmann im CHECK24 Doppelpass zurückhaltend. "Weiß ich nicht", sagte er. "Zeit habe ich, ob ich Lust habe, weiß ich nicht."

Die Diskussion um einen solchen Posten war mit der wachsenden Kritik an Manager Christian Heidel aufgekommen. Schalkes Aufsichtsratsvoritzender Clemens Tönnies hatte in Erwägung gezogen, Heidel einen sportlichen Experten zur Seite zu stellen.

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Lehmann wirbt für Kompetenz-Verteilung 

Gegen diesen Vorschlag hatte sich Heidel vehement gewehrt. "Ich muss einfach klar sagen: Bei uns braucht sich niemand zu bewerben", hatte er der WAZ gesagt. "Ich habe viele, viele Bewerbungen bekommen. Und die bekommen dann auch, wenn sie schriftlich vorliegen, eine Antwort: Dass da kein Bedarf besteht. Punkt."

Einen Vertrauensbruch zu Tönnies dementierte Heidel jedoch.

Lehmann warb unterdessen für die Konstellation, die sportliche Verantwortung in einem Klub auf mehrere Schultern zu verteilen.

"Bayern München hat Rummenigge, jemanden mit hohem Fußball-Sachverstand. Er hat Hoeneß und er hat Salihamidzic. Das sind schon mal drei Leute, die miteinander reden können", sagte Lehmann im CHECK24 Doppelpass. "Heute kann ein einzelner allein nicht mehr entscheiden, welchen Spieler man holt. Je mehr Leute da involviert sind, desto besser ist es."

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