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München - Timo Werner nannte den FC Bayern zuletzt als einzige Option für einen Wechsel in Deutschland. Doch Heribert Bruchhagen rät ihm von einem Transfer dorthin ab.

Die Zukunft von Timo Werner ist eines der heißesten Transferthemen in der Bundesliga. Der Nationalspieler von RB Leipzig machte zuletzt deutlich, dass bei einem etwaigen Wechsel innerhalb Deutschlands nur der FC Bayern München als Ziel in frage käme.

Sein Verein, bei dem Werner noch bis Sommer 2020 unter Vertrag steht, möchte den Offensivspieler langfristig an sich binden. "Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt. Wir wollen mit ihm verlängern und jetzt führen wir Gespräche. Wir glauben, dass Julian Nagelsmann noch mehr aus Timo rausholen kann", sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im CHECK24 Doppelpass.

Die Experten im Fußball-Talk auf SPORT1 sind sich über die beste Lösung für Werners Zukunft uneinig. Heribert Bruchhagen rät dem 22-Jährigen von einem Wechsel ab.

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Basler geht von Wechsel zu Bayern aus

"Ich verstehe nicht wieso er wechseln sollte? Das Umschaltspiel der Leipziger ist auf ihn zugeschnitten. Bei Bayern wird er seine Fähigkeiten nicht ausspielen können, denn die Münchner treffen in der Bundesliga auf tiefstehende Gegner. Er tut sich keinen Gefallen, wenn er nach England oder zu Bayern München geht", sagte der frühere Klubboss von Eintracht Frankfurt.

SPORT1-Experte Mario Basler hingegen geht hingegen davon aus, dass Werner im kommenden Sommer nach München transferiert werden wird. "Für 80 Millionen muss man einen Spieler verkaufen. 60 bis 80 Millionen wird er kosten. Ich glaube, dass er zu Bayern wechseln wird", stellte Basler klar.

Werner zum BVB?

Marcel Reif brachte noch einen dritten Verein ins Spiel. Der SPORT1-Experte könnte sich Werner auch bei Tabellenführer Borussia Dortmund gut vorstellen. "Dortmund ist für einen Spieler wie Werner eine ebenso gute Option wie Bayern", sagte der 69-Jährige ungeachtet von Werners Aussagen.

RB-Boss Mintzlaff machte jedenfalls klar, dass Leipzig im Ernstfall finanziell die Hände gebunden sind: "Natürlich können wir nicht so viel Gehalt zahlen wie Bayern oder Dortmund."

Dennoch betonte Mintzlaff, dass der Verein in der Causa Werner ruhig bleibe und allen Beteiligten Zeit einräumt.

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