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Michael Köllner
Michael Köllner © Getty Images
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Michael Köllner unter Druck: Schlusslicht 1. FC Nürnberg kämpft gegen den Abstieg, das Duell in Mainz könnte zum Endspiel um seinen Trainer-Job werden.

Michael Köllner steht beim 1. FC Nürnberg gehörig unter Druck.

Der Trainer befindet sich mit seinem Team tief im Tabellenkeller, muss alles in die Waagschale werfen, um den Abstieg zu verhindern. (Service: Bundesliga-Tabelle)

Für den 49-jährigen Coach des Aufsteigers könnte das Duell am Samstag in Mainz (Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) zum Finale um seinen Job werden.

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Köllner: "Müssen jetzt sicherlich ein paar Mechanismen verändern"

Trotz der Roten Laterne hat Köllner den Klassenerhalt aber längst nicht aufgegeben. "Ich vertrete folgende These aus voller Überzeugung: Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende", sagte der Trainer des Liga-Schlusslichts im Interview mit Spox.

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Die sportliche Aufgabe für den Club sei schwer, aber Köllner hat "nach wie vor ein großes Vertrauen in meine Mannschaft - und das hat sich seit dem vergangenen Sommer nicht verändert".

Seine Spieler seien nicht schlechter geworden seit dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga - im Gegenteil. Trotzdem seien einige Veränderungen notwendig. "Wir müssen jetzt sicherlich ein paar Mechanismen verändern, um die Mannschaft besser auszubalancieren."

Auch Breitenreiter bangt um Job

Köllner ist nicht der einzige Bundesliga-Coach, für den ein Endspiel bevorstehen könnte. Auch Andre Breitenreiter kommt mit Hannover 96 im Abstiegskampf nicht voran und muss akut um seinen Job bangen.

Wie die anderen Abstiegskandidaten aus dem Süden (neben Nürnberg noch Stuttgart und Augsburg) erlebt Hannover eine Horrorsaison, noch nie standen die Niedersachsen nach 18 Spielen so schlecht da. 96 hat die letzten 21 Auswärtsspiele in der Bundesliga nicht gewonnen - und jetzt wartet mit dem BVB auch noch der Tabellenführer (Bundesliga: Borussia Dortmund - Hannover 96, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER).

"Wir bereiten uns auf Dortmund vor, gemeinsam mit Andre Breitenreiter und mehr gibt es aktuell nicht zu sagen", sagte Manager Horst Heldt, der von Klubchef Martin Kind den Auftrag bekam, den Trainermarkt im Auge zu haben - um notfalls handeln zu können. Der Klassenerhalt steht an oberster Stelle. "Wir wollen die Klasse halten, und wir werden kämpfen", so Kind.

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