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München - Im Hinspiel grätschte Nico Schulz Kingsley Coman böse ab. Beim Rückspiel kommt's zum Wiedersehen und einer versöhnlichen Szene zur Halbzeit.

Kingsley Coman und Nico Schulz: Dieses Duell hat bekanntlich eine schmerzhafte Vorgeschichte. 

Am ersten Spieltag grätschte Hoffenheims Nationalspieler den Franzosen an der Eckfahne ab. Ein Zweikampf mit Folgen. 

Coman zog sich bei dem Foul einen Syndesmosebandriss oberhalb des linken Sprunggelenks zu, fiel fast die gesamte Hinrunde aus. 

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Coman verzeiht Schulz hartes Foul

Bei Bayerns 3:1-Sieg zum Rückrundenauftakt kam Schulz Coman wieder nahe: beim Gang in die Halbzeitpause. Diesmal auf andere Art.

Beide redeten vertraut miteinander. Die ZDF-Kamera fing ein, wie beide Arm in Arm in die Kabine schlenderten.

Schulz war auf Coman zugegangen, um ihn nach seiner Verfassung zu fragen. "Ich wollte wissen, ob alles gut bei ihm ist und wie er sich fühlt", sagte er der Bild. "Entschuldigt hatte ich mich ja schon, das muss ich ja nicht dreimal machen."

Eine faire Geste, die Coman entsprechend beantwortete. Der Franzose ließ Schulz wissen, "dass alles gut ist. Ihm geht’s wieder gut. Ist vergessen". 

Schulz selbst beflügelte das Gespräch offenbar. Er erzielte im zweiten Spielabschnitt Hoffenheims Anschlusstor zum 1:2. Am Ende aber zu wenig.

Coman und die Bayern brachten den Sieg souverän über die Zeit.

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