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Leipzigs Emil Forsberg fällt seit Mitte Oktober aus
Leipzigs Emil Forsberg fällt seit Mitte Oktober aus © Getty Images
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München - Emil Forsberg bereitet trotz seiner Rückkehr ins Mannschaftstraning weiter Sorgen. Trainer Ralf Rangnick schaut sich bereits nach Ersatz für den Schweden um.

Ein großer Wunsch von RB Leipzig für das neue Jahr hat sich bislang nicht erfüllt: Klarheit im Fall Emil Forsberg.

Die Verletzung des Spielmachers gibt beim Bundesligisten weiterhin Rätsel auf, eine Rückkehr zum Rückrundenstart am Samstag gegen Tabellenführer Borussia Dortmund scheint ausgeschlossen (Bundesliga: RB Leipzig - Borussia Dortmund ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

Am Freitag und Samstag hatte der Schwede erstmals seit Monaten voll mittrainiert und neuen Anlass zur Hoffnung gegeben. Für Sonntag, als seine Teamkollegen einen Test 1:0 gegen Wolfsberg gewannen, und Montag stand erneut Regeneration auf dem Programm.

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Am Dienstag wird Forsberg endgültig im Mannschaftstraining zurückerwartet. "Im Moment ist es gut, er hat keine Schmerzen. Wir müssen jetzt aber sehen, wie er die Belastung toleriert", hatte Trainer Ralf Rangnick am Samstag nach dem 1:1 von RB im Testspiel gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul gesagt.  

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Forsberg nie mehr schmerzfrei?

Mitte Oktober hatte Forsberg sein letztes Pflichtspiel bestritten. Seitdem setzte ihn eine Adduktorenverletzung außer Gefecht, von der es zuletzt hieß, es sei eine Verletzung am Schambein, die die Karriere gefährden könnte. Forsberg selbst befürchtete in einem Interview schon, dass er vielleicht nie mehr ohne Schmerzen werde spielen können.

Rangnick sprach von einer Symphyseproblematik, die nicht weniger Grund zur Sorge gibt. Der Kölner Sportwissenschaftler Professor Ingo Froböse warnte davor, dass sich solche Entzündungen gerne chronisch entwickelten, wenn man sie nicht in den Griff bekomme. "Wenn einmal so eine Chronifizierung eingetreten ist, dann sehe ich für die langfristige Karriere wirklich schwarz", sagte Froböse RBlive.

Calhanoglu als möglicher Ersatz

Bei RB weiß man um die Tragweite der Verletzung, deshalb auch ist die Verpflichtung eines Ersatzes ein Thema. "Wir schauen uns weiterhin um", sagte Rangnick. Der frühere Leverkusener Hakan Calhanoglu (24) war bereits als Backup gehandelt worden, allerdings soll der AC Mailand 20 Millionen Euro fordern.

In den eigenen Reihen galt der Portugiese Bruma als einer der ersten Kandidaten, die den Ausfall des schwedischen WM-Teilnehmers kompensieren könnten. Allerdings verletzte sich der 24 Jahre alte Offensivspieler gegen Galatasaray und musste vom Platz getragen worden. Rangnick sprach nach der Partie von einem "Schlag oberhalb des Knöchels aufs Schienbein".

Adams überzeugt beim Debüt

Einen guten Eindruck gegen Galatasaray hinterließ US-Nationalspieler Tyler Adams, der die ersten 45 Minuten für seinen neuen Klub absolvierte. Der 19 Jahre alte Neuzugang von New York Red Bulls aus der Major League Soccer spielte kluge Pässe und eroberte im defensiven Mittelfeld viele Bälle.

"Es hat sich gut mit ihm angefühlt, er hat sehr viele Bälle gefordert. Es kam mir nicht so vor wie sein erstes Mal bei uns", lobte Leipzigs Diego Demme den Youngster. Leipzigs zweiter Neuzugang Amadou Haidara fehlt wegen eines Kreuzbandrisses wohl noch mindestens bis Ende März.

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