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Hannover 96 verliert deutlich gegen RB Leipzig, auch aufgrund von katastrophalem Defensivverhalten. Matthias Sammer übt schonungslose Kritik an den 96-Profis.

Die Leistung von Hannover 96 bei der 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig ließ nicht nur Trainer Thomas Doll ernüchtert zurück. Matthias Sammer zeigte sich bei Eurosport fassungslos.

"Leipzig war präsent, stark, schnell und beweglich – sie waren in allen Belangen überlegen. Trotzdem musst du versuchen, mit Zweikämpfen dagegenzuhalten", erklärte Sammer.

Vor allem das Defensiverhalten der Hannoveraner machte den TV-Experten sprachlos. Der Elfmeter könne vielleicht passieren, aber das andere seien zwei Ecken. "Ich lasse mir gefallen, dass Walace das einmal passiert, aber nicht zweimal. Der Abstand war so groß, das ist einfach Wahnsinn. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann Fehler nachvollziehen, aber das sind ja keine Fehler. Das ist unverantwortlich", kritisierte er.

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Sammer über Walace: "Eine Frechheit"

Der Brasilianer Walace stand dabei im Zentrum der Sammer-Kritik. "Das ist schon ein dickes Ding. Ich habe schon viel gesehen, aber so etwas habe ich schon lange nicht gesehen. Das ist schon eine Frechheit."

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Es ginge nicht um die sportlich, inhaltlichen Qualitäten, erklärte Sammer. "Aber ich muss versuchen, im Rahmen meiner Möglichkeiten das Beste zu geben. Und den Eindruck habe ich nicht."

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Die Situation in Hannover bezeichnet Sammer derweil als immer dramatischer. "Vor dem Spiel habe ich gesagt, das hier ist ein Himmelfahrtskommando. Nach dem Spiel habe ich keinen Begriff dafür. Das nächst Schlimmere." 

Doch er hat auch Lob übrig - für die Leipziger. Es war für ihn "eine sehr reife Leistung, nicht glanzvoll aber reif."

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