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Julian Nagelsmann schätzt seinen Nachfolger bei der TSG ein, kritisiert den Terminplan der Länderspiele und hat für den nächsten Gegner viel Lob übrig.

Julian Nagelsmann wird seinen Posten als Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim aufgeben und zu RB Leipzig wechseln. Sein Nachfolger im Kraichgau wird Alfred Schreuder, der unter Nagelsmann bereits Co-Trainer bei der TSG war.

"Wie er als Cheftrainer tickt, weiß ich nicht", sagte der 31-Jährige am Mittwoch: "Am Ende hat er als Assistent das gemacht, was ich wollte. Er war loyal - und ich bin gut mit ihm klargekommen." 

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Derzeit ist der 46 Jahre alte Niederländer Co-Trainer bei Ajax Amsterdam, ab Sommer tritt er seinen neuen Posten im Südwesten Deutschlands an. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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"Ich war von der Verpflichtung auch überrascht. Es ist aber eine sinnvolle Verpflichtung. Ich traue Alfred viel zu und hoffe, dass er unseren Weg erfolgreich weitergeht", äußerte Nagelsmann: "Für die Spieler ist es sicher ein angenehmes Gefühl, wenn jemand kommt, den sie schon kennen."

Nagelsmann kritisiert Terminplan

Zudem kritisierte der 31-Jährige den internationalen Terminplan im Fußball.

"Ich habe schon oft gesagt, dass ich die Abstellungsperioden nicht nachvollziehen kann. Wir können vor der wichtigen Partie nur einmal gemeinschaftlich trainieren", sagte der TSG-Caoch mit Blick auf das Punktspiel am Freitag gegen Bayer Leverkusen (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER): "Aber ich werde das wohl in meiner Trainerkarriere nicht mehr ändern."

Dem Trainer fehlte in den vergangenen Tagen ein Dutzend Spieler während der Vorbereitung auf die Partie gegen Bayer, die exakt 50 Tage vor dem letzten TSG-Pflichtspiel unter Nagelsmanns Regie am 18. Mai beim FSV Mainz 05 auf dem Programm steht.

Nagelsmann über Bosz: "Herausragend"

"Das ist ein bedeutendes Spiel mit Blick auf die Tabelle für beide Teams. Vor meinem Kollegen Peter Bosz ziehe ich schon seit Jahren den Hut. Er ist ein unglaublich guter Trainer mit einer unglaublich guten Philosophie. Er hat einen klaren Stil, das finde ich herausragend", äußerte Nagelsmann: "Der Kader von Bayer ist hochtalentiert. Er enthält vier, fünf Spieler, die in Europa hoch gehandelt werden." (SERVICE: Der Spielplan der Bundesliga)

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Der Coach bangt um den Einsatz der angeschlagenen Pavel Kaderabek, Adam Szalai und Reiss Nelson.

Nico Schulz wird fehlen

Sicher fehlen wird der gesperrte Nationalspieler Nico Schulz, der im EM-Qualifikationsspiel am vergangenen Sonntag in den Niederlanden den Treffer zum Endstand (3:2) erzielt hatte.

"Nicos Entwicklung ist gut. Ich freue mich, dass ihm ein bedeutendes Tor gelungen ist. Er hat ein gutes Spiel mit viel Offensivpower gemacht", sagte Nagelsmann: "Er hatte eine schwere Phase bei Borussia Mönchengladbach und hat bei uns eine Anlaufphase gebraucht. Mittlerweile hat er sich zu einem wichtigen Spieler entwickelt."

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