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Leipzig - Der überragende Yussuf Poulsen stößt für RB Leipzig das Tor zur Champions League weit auf. Hertha BSC erlebt dagegen einen ganz bitteren Abend.

Angeführt von Yussuf Poulsen hat RB Leipzig einen weiteren großen Schritt Richtung Champions League absolviert.

Der Däne traf beim überzeugenden 5:0 (2:0)-Erfolg über Hertha BSC per Dreierpack (27./56./62.). Die weiteren Tore erzielten Emil Forsberg (17.) und Winterneuzugang Amadou Haidara (64.).

"Wir haben hochverdient hoch gewonnen", freute sich Poulsen, bei Sky. "Wenn man Selbstvertrauen hat, dann funktionieren auch solche Tore. Ich werde im September Papa, deshalb auch dieser Jubel", sagte der Däne, der sich den Ball unter das Trickot geschoben und seinen Daumen gelutscht hatte.

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Durch den ersten Heimsieg in der Bundesliga im Jahr 2019 schraubten die Sachsen ihr Punktekonto auf 52 Punkte und festigten den dritten Tabellenplatz. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Entsprechend zufrieden zeigte sich RB-Trainer Ralf Rangnick. "Zuhause war es unser bestes Spiel in dieser Saison. Wir hatten noch mehr Chancen für noch mehr Tore. Heute waren wir auch richtig effizient. Yussuf wird derzeit belohnt für das, was er macht."

Hertha kassierte bereits die dritte Niederlage in Folge und kann seine Hoffnungen auf die Teilnahme an der Europa League wohl endgültig begraben. (SERVICE: Spielplan der Bundesliga)

Mächtig angefressen zeigte sich Trainer Pal Dardai. "Es war die gefühlt größte Niederlage in meiner Trainerkarriere. Ich will es gar nicht erklären und keine Ausreden suchen, das bringt nichts. Von der Startelf hat in Kalou nur ein Spieler immer trainiert, der Rest war weg oder verletzt. Das war heute keine Mannschaft, nicht defensiv, nicht offensiv, es war kein Spielplan erkennbar."

Leipzigs Offensivtrio brennt Feuerwerk ab

Hatte RB in der laufenden Saison vor allem stark auf die Defensive gesetzt und mit Abstand die wenigsten Gegentreffer in der Liga kassiert, forderte Rangnick gegen Berlin wieder den alten Offensivwirbel.

Forsberg, Poulsen und auch der zuletzt in der Nationalmannschaft blasse Timo Werner brannten ein Feuerwerk ab und ließen die überforderten Berliner kaum Luft holen. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Gefüttert wurde das Trio mit guten Bällen von Kevin Kampl. Seine Flanke in den Strafraum schnappte sich Forsberg in der 17. Minute und drosch den Ball an Herthas Keeper Rune Jarstein vorbei zum 1:0 ins Netz.

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Zu dem Zeitpunkt hätte es auch schon 2:0 oder 3:0 stehen können, so dominant waren die Gastgeber.

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Poulsen im Torrausch und von den Fans gefeiert

Hertha wusste mit dem Druck nicht umzugehen. Fabian Lustenberger, der für den verletzten Jordan Torunarigha (Knöchelverletzung) in die Abwehrkette rückte, patzte gegen den wie wild anlaufenden Poulsen. Werner zog mit dem Ball aufs Tor zu, passte wiederum auf Poulsen, und der Däne machte sein 13. Saisontor. 

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Nach dem Wechsel war es vor allem wieder Werner, der im gegnerischen Strafraum auf den Ball ging, um selbst auch noch zum Abschluss zu kommen.

Dabei wirkte der Schwabe, dessen Zukunft weiter ungewiss ist, manchmal etwas übermotiviert. In der 48. Minute jagte Werner den Ball auf Tribüne, nachdem ihn Forsberg mustergültig mit der Hacke bedient hatte. 

Kurz drauf legte Forsberg erneut Poulsen auf, und der Däne bedankte sich mit seinem zweiten Tor. Doch damit noch nicht genug.

Nach einem langen Pass von Tyler Adams lupfte Poulsen in der 62. Minute den Ball aus vollem Lauf in bester Zlatan-Ibrahimovic-Manier über Herthas Keeper Jarstein ins Tor.

Neuzugang Haidara stellte kurz danach auf 5:0. Als Rangnick Poulsen vorzeitig vom Feld holte (70.), gab es in der Arena Standing Ovations für den Dänen.

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