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Bis 2021 soll der BVB auf dem Hohenbuschei-Areal ein neues Trainingsgelände bekommen
Bis 2021 soll der BVB auf dem Hohenbuschei-Areal ein neues Trainingsgelände bekommen © Getty Images
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Borussia Dortmund will weiter in seine Zukunft investieren und plant bis 2021 das Trainingsgelände aus- und umzubauen. 20 Millionen Euro sollen investiert werden.

Der Tabellenzweite der Bundesliga Borussia Dortmund will weiter in seine Zukunft investieren. Nicht nur in Beine, sondern auch in Steine.

Das Trainingsgelände auf dem Hohenbuschei-Areal soll bis Ende 2021 ausgebaut werden. Bis zu 20 Millionen Euro wollen die Schwarz-Gelben laut Ruhrnachrichten in den Ausbau stecken.

Ziel ist es demnach, auch infrastrukturell mit der Elite des internationalen Fußballs mithalten zu können. Als Vorbild gilt zum Beispiel das Gelände von Manchester City.

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Dortmund peilt Gesamtpaket an

Von dem Ausbau soll nicht nur der Nachwuchs profitieren, sondern auch die Führungsetage, Profis sowie die medizinische Abteilung.

Gebaggert wird allerdings noch nicht. Marcus Knipping, Direktor Finanzen und Facilities steckt aktuell mit den Partnern SHA Scheffler Helbich Architekten und DSW 21 noch in der Planung. Im Mitgliedermagazin "Borussia" wurden allerdings schon erste Einblicke in die einzelnen Bauabschnitte gegeben.

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Alles auf einem Areal

Der BVB will alles auf einem Gelände vereinen, damit die Wege möglich kurz sind und Synergien geschaffen werden können.  Aktuell benötigt man vom Trainingsgelände in Brackel bis zur Geschäftsstelle in der Innenstadt rund 15 Minuten je nach Verkehrslage (ca. 12 Kilometer Entfernung).

Herzstück der neuen Anlage wird eine 75 x 62 Meter große überdachte (12 Meter hohe) Fußballhalle. Auf Kunstrasen soll es den Mannschaften des BVB in Zukunft ermöglicht werden, auch Flanken und Freistöße wetterunabhängig zu trainieren. Weiterer positiver Nebeneffekt: zur Leistungsdiagnostik müssen die Borussen dann nicht mehr reisen, sondern können die Tests einfach auf dem eigenen Gelände durchführen.

Die neue "Geschäftsstelle Sport" wird in einen dreistöckigen Neubau direkt an die Trainingsplätze ziehen. Michael Zorc und Sebastian Kehl, als Leiter der Lizenzspielerabteilung, werden die obere Etage bewohnen. Hier entstehen auch die Tagungsräume. Auch der Leiter der Nachwuchsabteilung Lars Ricken sowie die komplette Scouting-Abteilung finden in dem Neubau Platz.

Dachterrasse für Medienvertreter

Am Eingang wird auf rund 400 Quadratmetern ein neues Pförtnerhaus errichtet.

Neben der Einlasskontrolle für das komplette Areal findet man hier Arbeitsräume für Journalisten. Auf der Dachterrasse können die Medienvertreter ab 2021 mit TV-Kameras die Elf von Lucien Favre beobachten.

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Darüber hinaus wird die eingehende Post im "Pförtnerhaus" kontrolliert und verteilt.

Hightech wird auch die Einfahrt zum Gelände. Eine Kamera in der Schranke am Eingang erkennt Nummernschilder und lässt bekannte Autos automatisch passieren.

Schwimmbecken und Ganzkörper-Kälte-Kammer

Aktuell befindet sich auf dem Hohenbuschei-Areal ein Gebäude, welches von der U23 genutzt wird. Dieses bekommt einen Anbau mit Schwimmbecken und Ganzkörper-Kälte-Kammer. So soll eine schnellere Regeneration und Rehabilitation der BVB Profis garantiert werden.

Des Weiteren bastelt der BVB in Kooperation mit der Stadt Dortmund an einem Plan für die Spieler, die zu alt für die Nachwuchsteams geworden sind. Bislang mussten diese aus dem Jugendhaus, welches sich schon auf dem Gelände befindet, ausziehen. Der BVB plant das Jugendhaus zu erweitern und die Talente so länger dort wohnen und sich entwickeln zu lassen.

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