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Daniel Didavi
Daniel Didavi © Getty Images
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Der VfB Stuttgart muss im Abstiegskracher gegen Hannover 96 möglicherweise auf den erkrankten Daniel Didavi verzichten. Timo Baumgartl steht vor dem Comeback.

Der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart bangt vor dem Schlüsselspiel am Sonntag gegen Hannover 96 um den Einsatz von Mittelfeldspieler Daniel Didavi, der einen grippalen Infekt hat. "Er macht mir leichte Sorgen", sagte VfB-Trainer Markus Weinzierl. Außenverteidiger Borna Sosa plagen überdies "leichte Adduktorenprobleme".

Nach wochenlanger Absenz ist allerdings Verteidiger Timo Baumgartl wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. "Er hat alles gut verkraftet", sagte Weinzierl. Ob Baumgartl, der an den Folgen einer Gehirnerschütterung laborierte, bereits zum Kader gehört, ist aber offen. (Bundesliga: VfB Stuttgart - Hannover 96 am So. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Weinzierl bezeichnete das Duell des Tabellen-16. gegen den 17. als "unheimlich wichtig, für uns ganz entscheidend und richtungweisend". Wie der 44-Jährige ausführte, habe die Mannschaft, der es gelingt, in Führung zu gehen, "einen Riesenvorteil. Es wäre sehr wertvoll, wenn wir das sind. Beide Mannschaften müssen gewinnen".

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Weinzierl interessiert eigene Situation nicht

Mit dem Remis bei Werder Bremen (1:1) und auch durch die ansprechende Leistung gegen RB Leipzig (1:3) zeigten die Schwaben zuletzt einen zarten Aufwärtstrend, doch erst das Kellerduell wird die Atmosphäre wirklich maßgeblich beeinflussen. "Hannover", sagte Weinzierl mit Verweis auf das letzte Heimspiel, "hat bei allem Respekt nicht die gleiche Qualität wie Leipzig."

Seine eigene Situation kümmert Weinzierl, der bisher eine schwache Bilanz beim VfB aufweist, weiterhin nicht. "Es geht ums Ganze, nicht um mich. Das liegt mir am Herzen, ich bin nicht wichtig", sagte der Coach, dessen Jobsicherheit zuletzt infrage stand.

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