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Jörg Schmadtke nährt die Spekulationen, dass Bruno Labbadia den VfL Wolfsburg am Saisonende verlassen könnte. Manchmal passe "die Chemie nicht".

Geschäftsführer Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg hat die Spekulationen über eine Trennung von Trainer Bruno Labbadia zum Saisonende verbal befeuert.

"Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht. Das hat sich einfach nicht entwickelt", sagte der 54-Jährige der Bild-Zeitung.

Der 53 Jahre alte Coach hatte die Niedersachsen in der vergangenen Saison via Relegation zum Klassenerhalt geführt. Aktuell nehmen die Norddeutschen den fünften Tabellenplatz ein, der Vertrag von Labbadia läuft zum 30. Juni aus.

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Die beiden Bosse haben nicht das beste Verhältnis. "Es ist nicht so, dass wir eine enge freundschaftliche Verbindung haben. Ich werde sicher mit ihm keine Koch-Rezepte austauschen oder einen gemeinsamen Urlaub planen." Die Bindung habe "sich einfach nicht entwickelt."

Auch der Ton in den Gesprächen zwischen Schmadtke und Labbadia sei eher nüchtern. "Wir haben ein arbeitsbezogenes Verhältnis, unterhalten uns sachlich."

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Labbadia sieht Zukunft entspannt

Nach eigener Aussage belastet den einstigen Bundesliga-Torjäger die Ungewissheit über seine sportliche Zukunft nicht: "Ich habe im August gesagt, dass es mir persönlich reichen würde, wenn wir uns im April zusammensetzen. Ich wollte damit zeigen, dass es keine Eile gibt und wir uns Zeit nehmen können, um zu sehen, ob das miteinander passt", sagte der Trainer im SPORT1-Interview.

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Seine eigene Leistung lobt er selbstbewusst: "Ich habe den Verein wieder zum Erfolg geführt, aber es könnte noch mehr gehen. Es ist ergebnisoffen, das ist einfach so. Es ist aber auch nicht schlimm. Ich arbeite sehr gerne beim VfL und man wird sehen, ob ich mit dem Klub zusammenkomme. Entscheidend ist, dass der Erfolg nicht gefährdet wird."

"Das ist eine Erfolgsstory"

Am Freitag erklärte Labbadia: "Für mich ist das Allerwichtigste, dass wir nicht irgendwas kaputt machen oder kaputt machen lassen, was schade wäre. Das ist bis jetzt eine Erfolgsstory, die wir hingelegt haben. Nur das zählt." 

Labbadia sprach von einer Win-Win-Situation für beide Parteien. "Wir als Trainerteam haben mit der Mannschaft den Verein dazu gebracht, dass er anders dasteht als in den letzten Jahren", sagte Labbadia: "Nicht nur auf dem Platz sondern insgesamt."

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