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Dortmunds Wunderkind Youssoufa Moukoko dreht nach seinem Werbe-Deal mit Nike bereits erste Spots, wohl auch mit Mario Götze. BVB-Sportdirektor Zorc geht der Hype zu weit.

Youssoufa Moukoko spielt schon jetzt im Konzert der ganz großen Stars mit.

Nach seinem Deal mit Nike wird das 14 Jahre alte Wunderkind von Borussia Dortmund bereits in einem ersten Werbedreh mit dem US-Sportartikelhersteller zu sehen sein. Das hatte Moukoko bereits auf Instagram angekündigt.

Neben Moukoko sollen beim Dreh auch Weltmeister Mario Götze und das Leverkusener Duo Kai Havertz und Julian Brandt dabei gewesen sein, berichtet die Bild.

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Es scheint nun so, als ob Nike den jungen Stürmer zu einer Werbefigur aufbauen wolle. Weitere Foto-Kampagnen sollen bereits geplant worden sein.

Zorc kritisiert Moukoko-Hype

BVB-Sportdirektor Michael Zorc geht der Hype um das Supertalent etwas zu weit. "Wir sind nicht für die Handlungen der Ausstattungsfirmen verantwortlich. Wir halten uns angesichts des Alters solcher Spieler zurück", kommentiere Zorc den Moukoko-Deal auf der Pressekonferenz des BVB vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05.

Vor allem die Medien kritisierte Zorc. "Das eine oder andere Medium sorgt schon dafür, dass er regelmäßig in die Schlagzeilen kommt. Ich finde das nicht gut."

"Er ist ein hervorragendes Talent, er schießt Tore am laufenden Band. Wir sind rechtlich gebunden, wann er in den Profibereich kommen kann", erklärte Zorc.

Moukoko eine Klasse für sich

Als 14-Jähriger brilliert Moukoko regelmäßig in der U17-Bundesliga. In 21 Saisonspielen erzielte er sagenhafte 36 Saisontore, traf am am vergangenen Wochenende wieder doppelt.

In der vergangenen Spielzeit war er maßgeblich am U17-Titel des BVB beteiligt.

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Die Bild berichtet nun, dass der BVB seinen Jungstar schon in der kommenden Saison in der U19 der Borussia spielen lassen wolle. Dort sind die Gegner bis zu vier Jahre älter und die Herausforderung auf dem Weg in die Bundesliga würde noch einmal zunehmen.

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Moukoko soll insgesamt 10 Millionen verdienen

Der Kapitän der U17 des BVB soll für seinen Vertrag mit Nike rund eine Millionen Euro kassieren. Der Vertrag soll zudem noch Extra-Prämien beinhalten. Bei einem Profi-Debüt in der Bundesliga oder in der A-Nationalmannschaft soll weiteres Geld fließen. Insgesamt könne das Gesamtvolumen des Vertrages auf bis zu 10 Millionen Euro ansteigen.

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