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SSC Napoli v Genoa CFC - Serie A
Carlo Ancelotti wurde beim FCB nach einer blamablen Niederlage in Paris entlassen © Getty Images
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Beim FC Bayern musste sich Carlo Ancelotti einst viel Kritik anhören. Einer seiner aktuellen Spieler weist die Vorwürfe gegen den Italiener deutlich zurück.

Nach seiner Entlassung beim FC Bayern im September 2017 musste sich Carlo Ancelotti viel Kritik anhören.

Unter anderem Präsident Uli Hoeneß trat öffentlich gegen den Italiener nach ("Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste").

Einer der Vorwürfe, die während Ancelottis Zeit in München immer wieder zu vernehmen waren: Unter dem heute 59-Jährigen werde nicht hart genug trainiert, nicht professionell genug. 

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Amin Younes will davon nichts wissen: "Carlo spricht immer nur positiv über seine Zeit bei Bayern. Zu behaupten, er und seine Kollegen würden nicht professionell genug arbeiten, ist totaler Quatsch", erklärte der deutsche Ex-Nationalspieler, der derzeit unter Ancelotti beim SSC Neapel spielt.

Younes verteidigt Ancelotti

Im Interview mit Spox und Goal stellte der 25-Jährige seinem Coach und dessen Team ein erstklassiges Zeugnis aus.

"Ich bin hier vom ersten Tag an auf ein Trainerteam getroffen, das unglaublich akribisch und detailliert zu Werke geht. Ob das jetzt Carlo selbst, sein Sohn Davide, Francesco Mauri oder irgendein anderer ist."

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Napoli liegt in der Serie A auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach Verletzungen und Anlaufschwierigkeiten kommt Younes bei Neapel derzeit immer besser in Tritt.

"Ich bin nach meiner langen Achillessehnenverletzung endlich wieder gesund. Das ist das Wichtigste für mich. Ich fühle mich mittlerweile aber auch in Neapel angekommen."

Rückkehr in die Nationalmannschaft?

Mit einer baldigen Rückkehr in die Nationalmannschaft rechne er dennoch nicht.

"Ich kann meine sportliche Situation gut einschätzen und weiß, dass ich zurzeit noch weit von der Nationalmannschaft entfernt bin. Es wäre ein Traum, eines Tages wieder dabei zu sein, aber ich muss zuerst konstant gute Leistungen im Verein bringen."

Und genau dabei helfe ihm Ancelotti "Tag für Tag". 

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