Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Für Bayerns Präsidenten ist Serge Gnabry die "größte Überraschung in dieser Saison." Horst Hrubesch geht sogar noch weiter und sieht beim Deutschen "kein Limit".

Serge Gnabry ist für Präsident Uli Hoeneß von Bayern München schon jetzt der Spieler des Jahres beim deutschen Rekordmeister.

"Wir dachten, na ja, den holen wir jetzt einmal zurück, und dann schauen wir, ob er hin und wieder spielt", sagte der Bayern-Präsident dem kicker: "Jetzt ist er Stammspieler, macht sehr viel Spaß und ist die größte Überraschung in dieser Saison, und zwar in positiver Hinsicht."

Gnabry war im vergangenen Sommer nach einem Jahr Leihe von der TSG Hoffenheim an die Isar gewechselt. In bislang 36 Pflichtspielen erzielte der Nationalspieler (Vertrag bis 2023) zwölf Tore und bereitete neun vor.

Anzeige

Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Hrubesch: "Sehe kein Limit"

In der Bundesliga könnte ihm mit einem weiteren, seinem zehnten Saisontreffer Seltenes gelingen: Der 23-Jährige wäre der erst dritte Profi, der in drei aufeinanderfolgenden Jahren für drei verschiedene Klubs zweistellig getroffen hätte.

Dies gelang bisher nur Erwin Kostedde (1974-77) und Jürgen Wegmann (1985-88). Gnabry traf in der vergangenen Saison zehnmal für Hoffenheim und im Jahr davor elfmal für Werder Bremen.

Meistgelesene Artikel

"Ich sehe bei ihm kein Limit", sagte der langjährige DFB-Nachwuchstrainer Horst Hrubesch dem kicker: "Wenn er gesund bleibt, wird Bayern viel Freude an ihm haben, 15 bis 20 Tore pro Saison sind drin." Unter Hrubesch holte Gnabry 2016 Olympia-Silber in Rio de Janeiro.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image