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München - Der Wechsel von Marco Rose von Salzburg nach Gladbach ist nun auch offiziell. Der 42-Jährige wird ab der kommenden Saison Nachfolger von Dieter Hecking.

Marco Rose wird ab der kommenden Saison neuer Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach. Was SPORT1 bereits am vergangenen Donnerstag vermeldete, ist nun offiziell.

Das gab der 42-Jährige am Mittwoch auf einer Pressekonferenz seines aktuellen Klubs RB Salzburg bekannt. "Es gab nicht nur eine Anfrage, sondern ein paar mehr", sagte Rose, der nach eigenen Angaben für drei Jahre bis 30. Juni 2022 unterschrieb.

"Ich habe mich für die neue Herausforderung Bundesliga entschieden, auf die ich mich sehr freue. Borussia ist ein toller Verein mit großen Ambitionen und einer großen Fankultur. Das sind alles Dinge, die mich gereizt haben. Daher habe ich mich für Gladbach entschieden."

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Rose besaß in Salzburg noch einen Vertrag bis 2020, der aber eine Ausstiegsklausel beinhaltete. Angeblich zahlt Gladbach bis zu drei Millionen Euro für den gebürtigen Leipziger. Rose wird damit Nachfolger von Dieter Hecking, der die Borussia zum Ende der Saison verlassen wird. 

Rose bringt Co-Trainer mit

 "Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Mit dem gebürtigen Leipziger Rose kommen auch dessen Co-Trainer Rene Maric, Alexander Zickler und Patrick Eibenberger nach Mönchengladbach. Sie ergänzen den Trainerstab der Borussia.

Rose hatte seit 2013 in Salzburg gearbeitet, wo er sich über die Grenzen Österreichs hinaus einen erstklassigen Ruf erarbeitete: 2017 gewann er mit der U19 nach Siegen gegen Paris St. Germain und den FC Barcelona die UEFA Youth League, 2018 wurde er mit den Profis Meister und erreichte das Halbfinale der Europa League.

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Absturz nach der Rückrunde

Gladbach hatte noch zu Beginn der Rückrunde hinter Borussia Dortmund auf Rang zwei gelegen, die ersten Fans träumten insgeheim sogar vom Titel. Dann aber folgten sieben Begegnungen mit nur einem Sieg, Tiefpunkt war das bittere 1:3 bei Fortuna Düsseldorf. Daraufhin zog Sportdirektor Max Eberl die Reißleine und verkündete das Ende von Hecking, der bei der Borussia eigentlich noch einen Vertrag bis 2020 besitzt.

Rose heiß begehrt

Der neue Coach der Borussia war die letzten Monate immer wieder mit anderen Bundeslisten in Verbindung gebracht worden. Unter anderem sollen die TSG Hoffenheim, Schalke 04 und auch der VfL Wolfsburg ihr Interesse bekundet haben. 

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