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Trainer-Nobody Nico Willig soll den VfB Stuttgart vor dem Abstieg retten. Bei seiner Vorstellung gibt der Weinzierl-Nachfolger gleich Vollgas.

Interimstrainer Nico Willig muss bei seinem Debüt an der Seitenlinie des abstiegsbedrohten Bundesligisten VfB Stuttgart am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach auf Offensivspieler Steven Zuber verzichten. Der vom Lokalrivalen TSG Hoffenheim ausgeliehene Schweizer hat laut Sportvorstand Thomas Hitzlsperger "einen Schlag auf das Knie" bekommen. (Bundesliga: VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach, Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER)

Willig will Energie in die Mannschaft bringen 

Willig machte bei seiner Vorstellung am Mittwoch deutlich, was er seinen Profis vermitteln möchte. "Ich will die Spieler aus der Tristesse holen. Und ich will einen aktiven Spielstil entwickeln. Wir müssen dauerhaft online und in ständiger Angriffsbereitschaft sein", sagte Willig: "Ich möchte Energie in die Mannschaft bringen - aber ihr auch einen Plan mitgeben."

Weinzierl nach 0:6-Pleite in Augsburg entlassen

Willig, der zuvor die A-Junioren der Stuttgarter betreute, war am Samstag als Folge des 0:6 (0:3) im schwäbischen Derby beim FC Augsburg zum Nachfolger von Markus Weinzierl aufgestiegen. Die höchste Bundesliga-Pleite seit November 1985 (0:6 bei Werder Bremen) hatte den eigentlich um Kontinuität bemühten Sportvorstand Thomas Hitzlsperger zum Handeln gezwungen.

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Mit einem Schnitt von 0,7 Punkten pro Spiel ist Weinzierl der bisher schlechteste Coach der Klubgeschichte. Seine katastrophale Bilanz hat dazu geführt, dass der VfB vier Spieltage vor Saisonende auf dem Relegationsplatz liegt. Die Stuttgarter haben drei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten 1. FC Nürnberg und liegen sechs Zähler hinter Schalke 04 auf Platz 15.

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