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München - In der Vergangenheit fetzten sich sich Borussia Dortmund und der FC Bayern oft. Damit soll nun Schluss sein, meint BVB-Boss Watzke - und rühmt Hasan Salihamidzic.

Da mag wohl einer keine nötige Unruhe mehr reinbringen vor dem Titel-Showdown zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund - und gibt sich ungewohnt harmoniebedürftig:

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will nicht mehr, dass in regelmäßigen Abständen verbale Giftpfeile von Süd nach West und wieder zurückfliegen. (Bundesliga: FC Bayern München - Eintracht Frankfurt, Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

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In einem Interview mit der tz erklärte Dortmunds Geschäftsführer nun, er wolle seiner Aussage über die trübe Stimmung bei einer eventuellen Meisterfeier am Marienplatz nicht missverstanden wissen, mit der er sich auch bei Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic "nicht beliebt" gemacht hatte.

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"Das war nicht als Angriff gemeint, ganz im Gegenteil: Jeder kennt meine Wertschätzung für den FC Bayern", sagte Watzke - und fügte an: "Dass bei einer Meisterfeier in Dortmund mehr Leute kommen würden als in München, ist eine Zustandsbeschreibung und hat mit Spitzen und Gift nichts zu tun."

Watzke: "Salihamidzic schwer in Ordnung"

Sei nun dahingestellt, ob Watzkes plötzlicher Schmusekurs für bare Münze oder süffisant zu nehmen ist:

Geht es nach dem 59-Jährigen, sind die Zeiten der verbalen Kriegsführung für immer vorbei. "Ich bin  der Meinung, dass die Rivalität während der Saison von beiden Mannschaften hervorragend gehandhabt worden ist. Es gab keine Beleidigungen, keinen Satz, der den jeweils anderen diskreditiert hätte. Das gilt auch für Hasan Salihamidzic, den ich ohnehin schwer in Ordnung finde. Insgesamt ist das Verhältnis zum FC Bayern weiterhin gut."

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