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München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge verrät, dass Ex-Profi Xabi Alonso nicht nur in München begehrt ist - und spricht über sein Verhältnis zu Niko Kovac.

Trotz der Double-Chance kehrt beim FC Bayern in Sachen Zukunft von Niko Kovac keine Ruhe ein - auch, weil Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zuletzt mit Aussagen unter anderem zu Xabi Alonso für Aufsehen sorgte.

In der Bild am Sonntag stellte Rummenigge zuletzt klar, der Rekordmeister müsse sich seiner Meinung nach "bemühen, dass er irgendwann nach München zurückkehrt".

Rummenigge: RB Leipzig wollte Xabi Alonso

Am Rande einer Sponsoren-Veranstaltung in München äußerte sich der 63-Jährige am Dienstag noch einmal zu der Personalie - und verriet dabei ein überraschendes Detail, das ihn offenbar zu seinen öffentlichen Aussagen in Sachen Xabi Alonso veranlasst hatte.

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"Ich hatte Kenntnis davon, dass Xabi eine Anfrage von Leipzig als Co-Trainer von Nagelsmann hatte", plauderte Rummenigge aus, "und das wäre nicht gut, wenn wir das dann nicht auch mal zumindest in unsere Gedankenwelt mit einfließen lassen".

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Laut dem Bayern-Boss sind die Leipziger inzwischen allerdings aus dem Rennen: "Mein Kenntnisstand ist, dass er abgesagt hat. Aber das heißt ja nicht, dass er dann auch Bayern München absagen muss."

Eine schnelle Rückkehr nach München, um Kovac zu beerben, werde es aber nicht geben, erklärte Rummenigge: "Das ist ja für uns keine Personalie, die jetzt als Cheftrainer infrage kommt. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass er irgendwann auch bei Bayern München seinen Weg machen kann."

Keine Dissonanzen mit Niko Kovac

Zum Gerücht, Sportdirektor Hasan Salihamidzic habe sich mit Julen Lopetegui, dem früheren Trainer von Real Madrid und der spanischen Nationalmannschaft, getroffen, sagte Rummenigge: "Ich glaube nicht, dass das Treffen stattgefunden hat. Ich kenne ihn zu wenig, muss ich offen und ehrlich sagen. Ich habe ihn nicht so sehr verfolgt, weder bei der Nationalelf noch bei Real Madrid."

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Von Dissonanzen mit Trainer Niko Kovac will Rummenigge trotz anderslautender Gerüchte nichts wissen. "Ich habe überhaupt kein Problem mit ihm", stellte Rummenigge klar: "Er hat es ja auch gesagt: Wir haben überhaupt kein Problem miteinander. Aber es herrscht nun mal Erfolgsdenken beim FC Bayern. Das ist auch notwendig."

Nach wie vor zähle bei den Bayern das Leistungsprinzip. "Ich habe immer nur gesagt: Bei Bayern München musst du liefern. Das gilt für jeden, für den Trainer, für die Spieler, fürs Management, für alle. Das ganze System bei uns ist auf dem Faktor Erfolg aufgebaut. Wir haben den Erfolg seit den 70er-Jahren kontinuierlich entwickelt und müssen ihn aufrechterhalten", sagte Rummenigge, der seinem Coach trotz eines bis 2021 laufenden Vertrages zuletzt wiederholt eine Jobgarantie verweigert hatte.

Rummenigge versicherte aber, dass die Führungsetage derzeit nicht über mögliche Nachfolgekandidaten diskutiere. "Wir haben bei Bayern München überhaupt noch nicht über das Thema Trainer gesprochen", sagte der 63-Jährige.

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