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In der Personalie Niko Kovac legt sich der FC Bayern lange Zeit nicht fest. Paul Breitner kann damit nichts anfangen und kritisiert die Bosse der Münchner scharf.

Seit Monaten beschäftigt sich die Bundesliga mit der Frage, ob Niko Kovac auch im nächsten Jahr Trainer bei den Bayern bleibt. Der Rekordmeister selbst vermied lange Zeit ein klares Bekenntnis zum 47-Jährigen und zog sich damit den Zorn von Paul Breitner zu. 

In der tz holt die Bayern-Legende nun zum Rundumschlag gegen Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic aus.

Breitner bemängelt Umgang mit Kovac

"Wie Niko Kovac in der Rückrunde behandelt wurde, war eines FC Bayern unwürdig", kritisiert Breitner den Kurs der Verantwortlichen. "Ich kenne wenige in diesem Geschäft, die so integer, so positiv, so freundlich, so höflich und kooperativ sind wie der Niko. Ein wunderbarer Mensch. Darum hat es mir weh getan, wie mit ihm gespielt wurde", zeigt sich der 67-Jährige erbost. 

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Vor allem die Tatsache, dass es "anscheinend schon mit seiner Verpflichtung" Zweifel an Kovac gab, ärgert den früheren Münchner.

"Da hätte ich dann erwartet, dass man zu Niko klipp und klar sagt: 'Pass auf! Entweder du gewinnst die Champions League oder du fliegst!' Das wäre die Einstellung gewesen, mit der ein dann logisches Auftreten in Verbindung gebracht worden wäre."

Kritik an der Bundesliga

Neben der Kritik an den Bossen des Rekordmeisters geht Breitner auch mit der Bundesliga im Allgemeinen hart ins Gericht. "Wir müssen feststellen, dass das Niveau in der Bundesliga in den vergangenen zwei, drei Jahren gesunken ist", ist sich der fünfmalige Deutsche Meister sicher. 

"In der Bundesliga denkt man sich teilweise, dass das Spiel in Zeitlupe läuft. Ich hoffe, dass sich in der Bundesliga sowohl Trainer, Spieler als auch Verantwortliche der Klubs drei Scheiben abschneiden, was man über 90 Minuten alles leisten kann."

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