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Es hatte sich angekündigt: Max Kruse wird Werder Bremen verlassen. Ein Einsatz im letzten Pflichtspiel ist offen. Gibt es den Wechsel nach Frankfurt?

Dieser Abgang wiegt schwer für Grün-Weiß: Mannschaftskapitän Max Kruse verlässt nach der Saison Bundesligist Werder Bremen. Das teilte der Klub am Freitag mit. Der Kontrakt des ehemaligen Nationalspielers läuft zum 30. Juni aus, Werder hatte bis zuletzt auf eine Verlängerung mit dem Stürmer gehofft.

"Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen. Diesen Wunsch respektieren wir. Für uns war es wichtig, Planungssicherheit für die neue Saison zu haben. Dies ist nun gegeben, und wir sind uns sicher, auch in der kommenden Saison einen starken Kader zusammenzuhaben", sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann.

Kruse: Entscheidung nicht leicht gefallen

Kruse, dessen Einsatz im letzten Saisonspiel am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) gegen den Tabellendritten RB Leipzig wegen Oberschenkelproblemen gefährdet ist, äußerte selbst: "Ich habe mit großer Freude drei Jahre lang für den Verein gespielt und zuletzt stolz die Mannschaft als Kapitän geführt - das wird mir für immer in wertvoller Erinnerung bleiben."

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Via Instagram richtete er sich auch direkt an die Fans: "Ich weiß, das ist schwer. Ich möchte euch trotzdem bitten, meine Entscheidung zu respektieren. Sie ist mir definitiv nicht leicht gefallen." Zu seiner Zukunft sagte Kruse nichts.

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Schnappt sich Frankfurt nun Kruse?

Die für gewöhnlich recht gut informierte Deichstube bringt den Stürmer nun mit Eintracht Frankfurt in Verbindung, für die im letzten Ligaspiel beim FC Bayern von der Champions League bis zu einer Saison ohne Europa noch alles möglich ist. Eintracht-Coach Hütter gilt als großer Kruse-Fan. Finanziell erscheint ein Transfer eh problemlos, zumal den Hessen bei dem immer wahrscheinlicher werdenden Abgang von Luka Jovic, den Real Madrid offenbar für eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro verpflichten will, ein Geldregen ins Haus steht. 

Allerdings hatte Kruse in der Vergangenheit durchaus auch mal von einem Topklub im Ausland geträumt. Borussia Mönchengladbach in Person von Sportchef Max Eberl hatte im CHECK24 Doppelpass unlängst den Spekulationen um eine Verpflichtung eine Absage erteilt.

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Trainer Florian Kohfeldt sagte über den 31-Jährigen: "Max ist ein herausragender Spieler, der in den vergangenen drei Jahren eindrucksvoll und vorbildlich unter Beweis gestellt hat, wie wertvoll er für eine Mannschaft sein kann. Auch mein Verhältnis zu ihm war von hohem Vertrauen geprägt, das vielleicht über ein normales Trainer-Spieler-Verhältnis hinausgeht."

Kruse war Sommer 2016 vom VfL Wolfsburg nach Bremen zurückgekehrt. Für die Grün-Weißen lief er anschließend 84-mal in der Bundesliga auf und erzielte 32 Tore. Hinzu kamen neun Spiele im DFB-Pokal, in denen er drei Tore erzielte. Seit 2018 war er Werder-Kapitän. 

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