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Die Union-Fans feiern im Mai den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga
Die Union-Fans feiern im Mai den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga © Getty Images
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Der Klub aus Berlin-Köpenick wird auch in der Bundesliga seinen bisher eingeschlagen Weg weitergehen, stellt Präsident Dirk Zingler klar. Einen Umzug schließt er aus.

Union Berlins Präsident Dirk Zingler hält nach dem erstmaligen Bundesliga-Aufstieg die Sorge für unbegründet, der Kult-Verein aus Köpenick könnte der Kommerzialisierung anheimfallen.

"Unser Etat in der Bundesliga ist circa 20 Millionen Euro höher als in der 2. Liga. Aber Union war schon immer ein Profi-Sportverein. Wir können damit umgehen und werden uns deshalb im Kern auch nicht verändern", sagte der 54-Jährige der Welt am Sonntag.

Zingler führte aus: "In den letzten zehn Tagen sind 5000 neue Mitglieder in den Verein eingetreten. Das tun sie nicht aus Sorge vor Kommerzialisierung, sondern weil sie den Weg von Union mit uns gemeinsam gehen wollen."

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Als Antwort auf das zunehmende Interesse am Verein will der Klubboss die Pläne zum Ausbau des Stadions An der Alten Försterei forcieren. "Wir hoffen, dass wir in den nächsten zwölf Monaten Baurecht bekommen", sagte Zingler. Derzeit werde die Mehrbelastung für Verkehr und Umwelt untersucht.

Sollte das Baurecht im Sommer 2020 erteilt werden, "werden wir entscheiden, ob wir sofort mit dem Ausbau beginnen". Ein Standortwechsel steht für Zingler aber nicht zur Debatte: "Die Alte Försterei ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Identität."

Das 22.012 Zuschauer fassende Stadion, an dessen Umbau und Modernisierung ab 2008 die Fans einen großen Anteil hatten, war bereits in der abgelaufenen Zweitligasaison zu 98 Prozent ausgelastet. "Wir haben uns dafür entschieden, unseren Standort stückweise auszubauen - und jetzt, im letzten Schritt, wollen wir das Stadion auf 37.000 Zuschauer erweitern. Bei derzeit fast 30.000 Mitgliedern ist das keine abwegige Dimension", erklärte Zingler.

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