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Am Dienstag startet der FC Bayern gegen Fenerbahce in den Audi Cup. Niko Kovac will weiter an seinem System feilen, der Kampf um die Stammplätze ist eröffnet.

Am Montag glänzte Serge Gnabry in ungewohnter Rolle.

Der Nationalspieler des FC Bayern hatte sich im Training kurzerhand Torwarthandschuhe übergestreift.

Der 24-Jährige flog durch den Strafraum und hatte sichtlich Spaß dabei, wie Bilder auf dem Twitter-Account der Münchner zeigen.

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Bayern startet gegen Fenerbahce in den Audi Cup

Wenn es am Dienstag zum Auftakt des Audi Cup gegen Fenerbahce geht (Audi Cup, Halbfinale FC Bayern München - Fenerbahce Istanbul ab 20.30 Uhr bei SPORT1 im LIVETICKER), wird er seinen Platz zwischen den Pfosten allerdings wieder räumen müssen.

Das Vorbereitungsturnier, das seit 2009 alle zwei Jahre in der Münchner Allianz Arena ausgetragen wird, ist auch in diesem Jahr mit den Bayern, Fener, Real Madrid und den Tottenham Hotspur namhaft besetzt.

Kovac will neues, altes System festigen

Für die Bayern ist es der letzte Härtetest vor dem ersten Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund im Supercup.

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FCB-Coach Niko Kovac wird die Gelegenheit nutzen, um mit seinem Team weiter an seinem favorisierten 4-3-3-System zu feilen.

"Wir haben mit einfacher Sechs beziehungsweise zwei Achtern gespielt. Das haben wir zum Schluss der vergangenen Saison auch wieder praktiziert. Das ist schon das System, was ich gerne spielen möchte", verriet der 47-Jährige zuletzt im Gespräch mit SPORT1.

Bayern noch ohne Hernández

Dabei kann der Ex-Profi bis auf eine Ausnahme auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Neuzugang Lucas Hernández wird noch nicht zur Verfügung stehen.

Dafür stoßen in Sarpreet Singh, Maximilian Zeiser und Torhüter Christian Früchtl drei Spieler aus der U23 zum Team, die die Reise mit der zweiten Mannschaft zum Auswärtsspiel gegen Hansa Rostock nicht antraten.

Duell zwischen Pavard und Boateng

In Abwesenheit von Hernández bieten die Duelle gegen den türkischen Spitzenklub am Dienstag und - je nach Ausgang - im Spiel um Platz drei oder dem Finale gegen Tottenham oder Real am Mittwoch insbesondere für Jérôme Boateng und Benjamin Pavard eine gute Möglichkeit, Pluspunkte zu sammeln.

"Jeder kämpft um die Plätze, jeder möchte sich empfehlen, um in den ersten Pflichtspielen mit dabei zu sein", schürte Kovac zuletzt den Konkurrenzkampf.

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Niklas Süle hat auf der USA-Reise der Münchner zwar nicht vollends überzeugt, dürfte aus der vergangenen Saison aber noch einen Vorsprung haben.

Da Hernández, der als Stammspieler geholt wurde, noch Zeit braucht, werden im Supercup aller Voraussicht nach Pavard oder Boateng an seiner Seite verteidigen.

Wer spielt vor Thiago?

Auch im Mittelfeld stehen noch Entscheidungen an. Kovacs Lieblingsschüler Thiago sollte auf der Sechs gesetzt sein.

Auf der Acht vor dem Spanier kämpfen Corentin Tolisso, Renato Sanches und Leon Goretzka um die beiden verfügbaren Plätze.

Wo ist Platz für Müller?

Offen ist die Rolle von Thomas Müller. Auf den beiden Außenpositionen sind Gnabry und Kingsley Coman gesetzt - zumindest so lange, bis eventuell Leroy Sané zum Klub stoßen wird.

Der ehemalige Nationalspieler fühlt sich zwar ohnehin im Zentrum am wohlsten, die Rolle des Zehners wird es im 4-3-3 aber nicht geben.

Fungiert er folglich künftig als Backup von Robert Lewandowski in der Sturmspitze, dort, wo er bereits auf der USA-Reise zwei Mal aufgelaufen war?

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"Thomas hat vorne gespielt, das hatte Gründe. Wir müssen gewappnet sein, wenn Robert mal eine Pause braucht, aus welchen Gründen auch immer", erklärte Kovac im Anschluss.

Sorgen machen muss man sich um den 29-Jährigen aber vermutlich nicht. Bisher hat der Raumdeuter noch immer seinen Platz gefunden.

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