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Bayer 04 Leverkusen: Diese Klubs wollen Kai Havertz

Diese Vereine buhlen um Havertz

Lesedauer: 3 Minuten

Kai Havertz steht wohl vor seiner letzten Saison in Leverkusen. Das Supertalent plant im Sommer 2020 den nächsten Schritt. Acht Interessenten stehen Schlange.

Wie es um die Coolness von Kai Havertz bestellt ist, zeigte der 20-Jährige bereits am ersten Spieltag der noch jungen Saison.

Mal wieder, möchte man meinen, denn das Supertalent machte beim 3:2-Heimsieg gegen den SC Paderborn einfach dort weiter, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hatte: Mit einem Traumtor, cleveren Pässen und jeder Menge Spielwitz. Sein 2:1-Führungstreffer war bereits sein 30. Tor für Bayer 04 Leverkusen – im bereits 107. Pflichtspiel. Hinzukommen nochmal 22 Assists. 

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"Er ist der talentierteste Spieler, den ich je gesehen habe". Nein, Pep Guardiola sprach nicht von Lionel Messi, sondern von Phil Foden. "Sein Problem ist, dass sein Trainer ihn manchmal nicht in die Startelf steckt", scherzte Guardiola auf Citys Asien-Reise © Getty Images
"Er hat alle Minuten verdient, aber bei seinen Konkurrenten ist es nicht einfach. Er arbeitet unglaublich. Er weiß, dass ich hier bin, um ihm zu helfen", erklärte Guardiola weiter © Getty Images
Der 19 Jahre alte Foden gilt als größtes Talent Englands. "Er hat alles, um einer der besten Spieler zu werden, nicht nur in England", lobte der ehemalige Bayern-Coach. Ist Foden womöglich ein kommender Weltfußballer? © Getty Images
Harte Konkurrenz könnte er im Kampf um den Ballon d'Or aus der Bundesliga bekommen, zumindest, wenn es nach Lothar Matthäus - Deutschlands letztem Weltfußballer - geht © Getty Images
"Wenn Havertz dieses hohe Niveau halten kann, mit dieser Leichtigkeit, Cleverness, Präsenz auf dem Platz und Torgefährlichkeit, dann könnte er irgendwann mein Nachfolger als Weltfußballer werden", sagte Matthäus dem "kicker" © Getty Images
Havertz und Foden sind aber nicht die einzigen Jungstars, die den Fußball der Zukunft prägen können. SPORT1 zeigt die Youngster, in denen das Potenzial zum kommenden Weltfußballer steckt © SPORT1-Montage: Knigge/Tirl/Getty Images/Imago
JOAO FÉLIX: Dieser junge Mann ist erst 19 Jahre alt - und hat Atlético Madrid 126 Millionen Euro Ablöse gekostet! © Getty Images
Der 19-Jährige feierte in der vergangenen Saison bei Benfica seinen großen Durchbruch. 15 Tore in 26 Liga-Spielen, dazu neun Assists, eine starke Bilanz für den variablen Offensivspieler © Getty Images
OUSMANE DEMBÉLÉ: Satte 120 Millionen Euro ließ es sich der FC Barcelona kosten, den jungen Linksaußen vom BVB loszueisen. Bislang bleibt der große Durchbruch noch aus © Getty Images
Dembélé hat immer wieder mit Verletzungen und mangelnder Disziplin zu kämpfen. Bekommt er das Leben neben der Karriere besser in den Griff, kann er immer noch ein ganz Großer werden © Getty Images
FRENKIE DE JONG: Die Ajax-Talentschmiede hat ihren nächsten Rohdiamanten hervorgebracht. Jetzt darf ihn der FC Barcelona zum Mega-Star schleifen. Der 22-Jährige gilt im defensiven Mittelfeld als der neue Iniesta © Getty Images
Der Mittelfeldstratege liest das Spiel schon jetzt wie kaum ein Zweiter und strahlt auch noch Torgefahr aus. Bereits seit zwei Jahren war er Leistungsträger beim niederländischen Rekordmeister © Getty Images
KYLIAN MBAPPÉ: Von allen Kandidaten hat er die größten Chancen, schon bald zum Weltfußballer gekrönt zu werden. Alleine in der vergangenen Saison gelangen ihm 39 Tore und 17 Vorlagen in 43 Partien © Getty Images
Mit gerade einmal 20 Jahren ist der Stürmer Weltmeister und Fußballer des Jahres in Frankreich. In seinem Heimatland hat er zudem bereits alle wichtigen Titel gewonnen. Mbappé ist DER Superstar der Zukunft © Getty Images
LEROY SANÉ: Aktuell Deutschlands einziger potenzieller Kandidat auf den künftigen Weltfußballer-Titel. Der 23-Jährige war bis zu seiner Verletzung DER erklärte Wunschkandidat des FC Bayern in diesem Sommer © Getty Images
Bei Manchester City und Pep Guardiola musste er vergangene Spielzeit öfter auf der Bank Platz nehmen, brachte es aber dennoch auf starke 34 Scorerpunkte in 47 Spielen © Getty Images
MATTHIJS DE LIGT: Auch er stammt aus der Ajax-Talentschmiede und läuft nun für Juventus Turin auf. Mit gerade einmal 19 Jahren häufen sich seine Titel und Auszeichnungen: Er wurde 2018 zum "Golden Boy" gekürt - und das als Innenverteidiger © Getty Images
De Ligt war jüngster Kapitän von Ajax sowie in der K.o.-Phase der Champions League. Der letzte Innenverteidiger, der Weltfußballer wurde, war Fabio Cannavaro im Jahr 2006 - aber wenn einer das Zeug hat in dessen Fußstapfen zu treten, dann de Ligt © Getty Images
VINICIUS JUNIOR: Vini, Vidi, Vici! Real Madrid holte den Linksaußen aus Brasilien nach Europa und setzt all seine Hoffnungen in den mittlerweile 19-Jährigen. Julen Lopetegui wollte sein Talent nicht sehen... © Getty Images
...unter Nachfolger Santiago Solari wurde er mit 18 Torbeteiligungen in 23 Spielen zum Liebling und Leistungsträger. Die Frage ist: Wie wird er in dieser Saison mit Zinédine Zidane zurechtkommen? © Getty Images
RAHEEM STERLING: Gefühlt ist sein Name jedem schon seit zehn Jahren bekannt. Doch der Flügelspieler ist erst 24 Jahre alt. Er wechselte 2015 vom FC Liverpool zu Manchester City © Getty Images
Seitdem blüht er dort so richtig auf, erzielte alleine in der vergangenen Saison der Premier League 17 Tore und wurde von Journalisten zum Spieler der Saison gewählt. Pep Guardiola baut voll auf ihn © Getty Images
DELE ALLI: Tottenham entdeckte in Englands vierter Liga ein wahres Mega-Talent. Seit 2015 entwickelt sich der offensive Mittelfeldspieler bei den Spurs zum echten Superstar © Getty Images
In der vergangenen Saison konnte er auch wegen zahlreicher Verletzungen nicht wie gewohnt überzeugen, hat im zarten Alter von 23 aber auch bereits 37 Spiele für Englands Nationalmannschaft absolviert © Getty Images
JADON SANCHO: Der BVB schnappte sich mit dem Rechtsaußen ein wahres Juwel aus der Jugend von Manchester City. In Dortmund wurde er mit gerade einmal 18 Jahren direkt zum Stammspieler und zahlte das Vertrauen mit 32 Torbeteiligungen in 43 Ligaspielen zurück © Getty Images
Am Ende der Saison ging ihm wie der gesamten BVB-Mannschaft ein wenig die Puste aus. Dennnoch gehört ihm zweifelsohne die Zukunft © Getty Images
GABRIEL JESUS: Der 22-jährige Brasilianer lernt bei Manchester City von Routinier und Superstar Sergio Kun Agüero © Getty Images
Schon jetzt hat er das Zeug, Spiele zu entscheiden. Der amtierende Olympiasieger und Copa-America-Titelträger gilt als einer von Guardiolas Lieblingsschülern © Getty Images

Wie lange aber wird er noch im Trikot der Werkself zaubern? Wohl nur noch diese Saison. 

Nächster Karriereschritt folgt wohl 2020

Havertz selbst hat bereits schon mehrfach geäußert, sich zum richtigen Zeitpunkt den nächsten Karriereschritt zuzutrauen. Dieser soll und wird, sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, im kommenden Sommer erfolgen.

Ein Wechsel des Leverkusener Zauberers scheiterte in diesem Sommer vor allem am Veto von Bayer-Boss Rudi Völler. Anfragen von Top-Klubs gab es zu Genüge, vorbereitete Angebote ebenso. Jedoch wurden Gespräche in den vergangenen Wochen nicht konkretisiert – wegen Völler. 

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2020 jedoch wird wohl auch Bayers Macher nicht verhindern können, dass das wohl größter Leverkusener Juwel aller Zeiten den Verein trotz eines Vertrags bis 2022 verlässt – für eine Rekordsumme!

Ablöse orientiert sich an Félix und de Jong

Nach SPORT1-Informationen kann der Klub nach jetzigem Stand mit einer Ablösesumme um die 100 Millionen Euro rechnen. Als Richtwerte gelten die diesjährigen Sommer-Transfers des 19-jährigen Joao Félix, der für rund 125 Millionen Euro zu Atlético Madrid wechselte, sowie des 22 Jahre alten Frenkie de Jong, der sich dem FC Barcelona anschloss. Beides Mittelfeldspieler, wie Havertz. 

Allerdings steht nach SPORT1-Information noch längst nicht fest, welchem Verein sich Havertz im kommenden Sommer anschließen wird, wenn er denn wechseln sollte. Weder mit dem FC Bayern noch mit irgendeinem anderen europäischen Top-Klub hat die Havertz-Seite einen Vorvertrag abgeschlossen. Auch ein mündliches Wechsel-Zugeständnis gibt es nicht. 

Klar ist aber auch, dass vor allem die Münchner alles dafür tun werden, den deutschen Nationalspieler (drei Länderspiele) zu verpflichten. Bereits in diesem Sommer hätten sie das gerne getan, Völler jedoch verhinderte diesen Wechsel. 

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Europas Spitzenklubs stehen Schlange

Allerdings werden die Münchner nicht nur viel Geld investieren, sondern auch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um Havertz für sich zu gewinnen. Denn die Liste potentieller Abnehmer ist prominent: Aus Spanien sind dies nach SPORT1-Informationen Barcelona und Real Madrid. Aus England gehören Manchester City, Chelsea, Manchester United, Liverpool und der FC Arsenal zu den Haupt-Interessenten. Allesamt Vereine, die sich den gebürtigen Aachener durchaus leisten könnten.

Einen Wechsel nach Italien (etwa zu Juventus Turin) oder Frankreich (etwa zu Paris Saint-Germain) schließt Havertz nach SPORT1-Informationen derzeit aus. Entweder bleibt er in Deutschland, oder es zieht ihn nach Spanien oder England. Die Europameisterschaft 2020 wird wohl sein erstes Turnier im Team von Bundestrainer Jogi Löw werden. Ein Sprungbrett, das er nutzen will. 

Die Chancen der Bayern jedoch stehen nicht schlecht. Die Havertz-Seite pflegt seit langem beste Beziehungen zum Rekordmeister und berät auch FCB-Star Serge Gnabry. Beide Seiten schätzen einander und kommunizieren regelmäßig. Aber: Seit seiner Kindheit ist Havertz Fan des FC Barcelona.