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Djibril Sow, Eintracht Frankfurt
Neu-Frankfurter Djibril Sow absolvierte, neben der Profi-Karriere, den Wehrdienst © Getty Images
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Frankfurt-Neuzugang Djibril Sow absolviert während seiner Zeit in Bern parallel den Wehrdienst. Dabei nimmt der Schweizer einiges in Kauf.

Djibril Sow, Neuzugang von Eintracht Frankfurt, hat über den Spagat zwischen seiner Profi-Karriere und der Zeit beim Militär gesprochen.

In der Saison 2017/18 spielte der Mittelfeldspieler noch in der Schweiz bei den Young Boys Bern und absolvierte parallel einen Wehrdienst beim Schweizer Militär.

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"Christoph Spycher, der Sportchef bei Young Boys, hat mir das empfohlen. Am Anfang wollte ich das - ehrlich gesagt - nicht machen", erklärte der 22-Jährige dem Kicker. Er habe aber mit anderen Profis gesprochen, die ebenfalls beim Militär waren. Schließlich rang sich Sow doch zur Teilnahme an der Rekrutenschule durch. 

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Keine Interviews nach den Spielen

"Um zehn Uhr durfte ich in Militärklamotten ins Mannschaftshotel gehen. Nach dem Spiel musste ich so schnell wie möglich zurück. Wir durften keine Interviews geben", erzählte Sow von den Gegebenheiten. 

Auch dem Training konnte der Mittelfeldspieler anfangs nur selten beiwohnen: "In den ersten drei Wochen konnte ich nur am Abschlusstraining teilnehmen. Danach waren wir von Montag bis Mittwoch im Sportleistungszentrum, durften anschließend zum Club, bevor es am Sonntagabend zurück ging."

18 Wochen dauerte die Rekrutenschule, die Sow zusammen mit seinem Teamkollegen Michel Aebischer absolvierte. Diese Zeit beschreibt der Schweizer als positive Erfahrung: "Man nimmt etwas fürs Leben mit. Ich bin dankbar für diese Erfahrung, denn das Leben eines Fußballers ist schon privilegiert."

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