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Lutz-Michael Fröhlich, DFB-Schiedsrichterchef, erklärt die strittigen Hand-Szenen des Wochenendes und nennt seine ideale Lösung für die Szenen auf Schalke.

Bereits am zweiten Bundesliga-Spieltag ist die Handspiel-Diskussion wieder in vollem Gange - und das, obwohl im Sommer die Regelungen des Handspiels noch einmal angepasst wurden.

Allein beim Topspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern gab es drei strittige Szenen, die zu Ungunsten der Königsblauen entschieden wurden. Aber auch beim Duell zwischen der TSG Hoffenheim und Werder Bremen sorgte ein vermeintliches Handspiel von Werder-Stürmer Niclas Füllkrug für Wirbel, durch das den Bremern ein Treffer aberkannt wurde.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 äußerte sich DFB-Schiedsrichterboss Lutz-Michael Fröhlich exklusiv zu den Szenen.

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Fröhlich über...

 ... das Handspiel von Füllkrug:

"Die Torerzielung von Bremen ist eine andere als die anderen Handspielsituationen. Seit dieser Saison dürfen keine Tore mehr mit der Hand erzielt werden, egal ob Absicht oder nicht. Da hat der Schiedsrichter keinen Ermessensspielraum."

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 ... das Handspiel von Pavard:

"Die Pavard-Situation ist sehr kritisch für den Schiedsrichter, weil es eine Drehbewegung ist und Pavard keine Orientierung zum Ball hat. Der Arm ist weit abgespreizt, aber ist es eine unnatürlich Bewegung? Der Spieler hat keine Orientierung, für die Entscheidung kann man schon Verständnis haben. Wir arbeiten die Dinge mit dem Schiedsrichter auf."

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... das Handspiel von Perisic:

"Das Handspiel von Perisic ist der kritischste Fall, weil die Bewegung zum Ball augenscheinlich ist. Er führt den Arm etwas zum Ball. Da ist es die Frage, ob der Schiedsrichter die Situation tatsächlich erfasst hat."

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... die ideale Lösung der Szenen auf Schalke:

"Es wäre in beiden Fällen die beste Lösung gewesen, sich die Szenen nochmal anzuschauen. Wir müssen die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Köln noch einmal anhören. In der Außenwirkung wäre es am besten, wenn der Schiedsrichter sich in beiden Fällen nochmal ein Bild gemacht hätte. Ob die Entscheidung dann anders wäre, ist eine andere Frage."

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