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Der ehemalige Sportvorstand des FC Schalke 04 erleidet einen Schlaganfall. Offenbar hat Christian Heidel Glück im Unglück, Hilfe kommt von Clemens Tönnies.

Christian Heidel hat einen Schlaganfall erlitten. 

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Der ehemalige Sport-Vorstand des Bundesligisten FC Schalke 04 musste dem Bericht zufolge während seines Türkei-Urlaubs in eine Klinik eingeliefert werden. 

Der Vorfall habe sich bereits vor einer Woche ereignet. Erste Entwarnung gab jetzt Heidels Lebensgefährtin Stefanie Buchholz: "Es sieht gut aus. Er hatte wohl viel Glück im Unglück." 

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Buchholz erklärte außerdem, dass Heidels ehemaliger Chef, Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies, Heidel mit einem Privatjet in die Uni-Klinik von Mainz habe fliegen lassen: "Clemens hat keinen Moment gezögert, wir sind ihm unendlich dankbar."

Am Samstag habe Tönnies Heidel dann auch gleich persönlich besucht. 

In einem kurzen Statement bestätigte Schalke die Nachricht der Bild und wünschte Heidel gute Besserung. "Wir - und ich bin mir sicher, alle Schalker - drücken Christian in dieser schweren Zeit die Daumen und hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt", sagt Alexander Jobst, Schalkes Vorstand Marketing und Kommunikation. In der Mitteilung der Königsblauen hieß es, dass es dem Ex-Mitarbeiter den "Umständen entsprechend" gut gehe. 

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Öffentliche Kritik an Heidel

Heidel hatte seinen Posten bei den Königsblauen im März 2019 nach rund drei Jahren abgegeben. Für seine Kaderplanung war der 56-Jährige zu diesem Zeitpunkt von vielen Seiten heftig kritisiert worden. 

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Auch Tönnies hatte öffentlich mit Heidel abgerechnet. "Das Team hat nicht zusammengepasst", sagte der Schalke-Boss im Mai bei Sky. "Hinzu kam, dass wir mit Domenico Tedesco einen ganz jungen Trainer hatten, den ich überaus schätze. Er hätte Hilfe gebraucht und wenn ich Christian Heidel etwas vorwerfen muss, dann dass er nicht nah genug beim Trainer war." 

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Er habe Heidel täglich angerufen und ihn gefragt, ob er sich noch motivieren könne. Als Heidel dieses verneinte, habe man die Zusammenarbeit beenden müssen.

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