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München - Vor dem Supercup gegen den BVB ist beim FC Bayern das eingetreten, was nicht eintreten darf. Die Verletzungen von Gnabry und Coman zeigen, wie fragil Bayerns Flügel sind.

Der Supercup zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern am Samstagabend wird ein Vorbote dafür sein, wie es um den aktuellen Leistungsstand beider Meisterschafts-Aspiranten bestellt ist. (Supercup: Borussia Dortmund - FC Bayern, Samstag, 20.30 Uhr im LIVETICKER)  

Die Münchner, das war in den vergangenen Tagen zu hören, nehmen das Prestigeduell sehr ernst und erfahren bereits vor dem inoffiziellen Saisonstart am eigenen Leib, wie fragil es derzeit noch um das eigene Flügel-Gerüst bestellt ist.  

Kingsley Coman steht im Kader gegen BVB

Im 17 Feldspieler umfassenden Profi-Kader werden heute nicht nur Lucas Hernández (Aufbautraining) und Javi Martínez (Knie) ausfallen, sondern auch Serge Gnabry wegen muskulärer Probleme fehlen. Kingsley Coman, der sehr verletzungsanfällig ist und sich Mittwoch gegen Tottenham Hotspur eine schwere Knieprellung im linken Knie zuzog, ist links gesetzt - wenn er fit ist.

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Die Alternativen für die Außenbahn sind somit schnell gefunden: Thomas Müller, der allerdings eine Position im Zentrum bevorzugt, weil er dort nach eigener Aussage seine Stärken am besten ausspielen kann. Fiete Arp, gelernter Stürmer, sowie Alphonso Davies, den man ursprünglich für die linke Offensivseite geholt hat, mittlerweile aber versucht, zum Linksverteidiger umzufunktionieren. 

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Eine weitere Alternative, die sich in der Vorbereitung überraschend auftat, ist Neuseeland-Neuzugang Sarpreet Singh. Der 20-Jährige zeigte in seinen Einsätzen bislang viel Potenzial. Trainer Niko Kovac dazu auf SPORT1-Nachfrage: "Er macht einen guten Eindruck. Sadi war für die zweite Mannschaft vorgesehen, ich betone 'war.' Die Eindrücke zeigen aber, dass er schon deutlich weiter ist als manch anderer in der zweiten Mannschaft. Ich bin mit ihm sehr zufrieden und positiv überrascht." 

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Worst-Case-Szenario für den FC Bayern

Dennoch: Es sind noch nicht die Alternativen zu Gnabry und Coman, die höchsten, vor allem internationalen, Ansprüchen genügen dürften.  

Das Worst-Case-Szenario in der Light-Version dürfte den Bayern-Verantwortlichen einmal mehr verdeutlichen, wie wichtig weitere, personelle Alternativen für die Außenposition sind.  

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"Das sehen alle im Klub so, daher hat sich an der Situation nichts geändert", sagte Kovac dazu am Freitag.  

Um das zu verändern laufen die Transferbemühungen der Bayern weiterhin auf Hochtouren.  

Vor allem feilen die Münchner weiterhin an dem Transfer von Leroy Sané. Verschiedenen Medienberichten zufolge habe sich der deutsche Nationalspieler bereits für die Bayern entschieden. Der Verein dementierte dies aber am Donnerstag per Twitter.

Nach SPORT1-Informationen wählte man diesen Weg erneut, wie schon zuvor Karl-Heinz Rummenigge im ZDF, um Manchester City zu vermitteln, dass man dem Wunsch der Engländer entspreche, sich mit öffentlichen Wasserstandsmeldungen zurückzuhalten. Die Münchner wollte keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie nicht an diesen Gerüchten beteiligt sind. 

Zuvor hatte bereits der kicker vermeldet, dass die Bayern am liebsten zwei weitere Flügelspieler verpflichten wollen, um sich auch in der Breite abzusichern.  

Die Personallage vor dem Supercup-Kracher verdeutlicht, warum das sinnvoll ist.  

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