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Hasan Salihamidzic verrät einige Details beim Coutinho-Transfer. Beim gescheiterten Deal mit Callum Hudson-Odoi ist Bayerns Sportdirektor selbstkritisch.

Das Sommer-Transferfenster ist seit Montagabend geschlossen - und allerorten wird fleißig Bilanz gezogen.

Dass der FC Bayern mit den späten Verpflichtungen von Ivan Perisic und Philippe Coutinho zufrieden ist, hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits gesagt.

Auf der US-Website The Athletics präzisierte der 42-Jährige nun, wie der Rekordmeister nach der Kreuzbandverletzung von Leroy Sané umdisponieren musste - und schließlich bei Philippe Coutinho landete.

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Salihamidzic: "Alles hat gepasst"

"Es ist kein Geheimnis, dass wir einige Spieler auf dem Radar hatten, doch dann mussten wir reagieren, weil sich die Situation änderte", sagte Salihamidzic, "ich bin sehr froh, wie die Dinge gelaufen sind und überzeugt, dass wir ein Team haben, das es in Europa mit allen Mannschaften aufnehmen kann." 

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Der Deal mit dem Brasilianer sei dabei überraschend zustande gekommen. "Es war eine ungewöhnliche Situation, die durch den Transfermarkt bedingt war. Coutinho war plötzlich auf dem Markt und wir waren dank unserer guten Beziehung zum Spielerberater und Barcelona in der Lage, zu reagieren.

Rummenigge hat eines der besten Netzwerke im internationalen Fußball, ich kenne Coutinhos Manager. Alles hat gepasst. Wir sind sehr froh, dass er bei uns unterschrieben hat."

Von der Leistung des früheren Barca-Stars, den die Bayern zunächst nur leihweise für eine Saison unter Vertrag nahmen, ist Salihamidzic vollends überzeugt. "Es gibt nur eine Handvoll Spieler, die unser Team verbessern können", sagt er. Coutinho gehöre dazu.

Angesprochen auf den gescheiterten Deal mit Chelsea-Youngster Callum Hudson-Odoi, den man im vergangenen Winter offensiv beworben hatte, räumt der Sportchef Fehler ein. "Es gab Gründe, warum wir den Transfer auf diese Weise realisieren wollten. Aber ich bin selbstkritisch genug, um zu gestehen, dass wir da besser hätten handeln können."

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