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LEIPZIG, GERMANY - SEPTEMBER 28: Julian Nagelsmann, Head Coach of RB Leipzig is seen prior to the Bundesliga match between RB Leipzig and FC Schalke 04 at Red Bull Arena on September 28, 2019 in Leipzig, Germany. (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)
RB Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann kann die Niederlage gegen Schalke 04 einordnen. © Getty Images
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Leipzig - RB Leipzig muss gegen Schalke 04 die erste Saison-Niederlage hinnehmen. Während eine Elfmeter-Szene für Diskussionen sorgt, herrscht vor allem gesunder Realismus.

Am sechsten Spieltag erwischt es dann also auch RB Leipzig - die erste Saisonniederlage, ausgerechnet vor heimischer Kulisse. 

1:3 hieß es am Ende aus Sicht der Sachsen, die Tabellenführung ist erstmal futsch - neuer Spitzenreiter ist der FC Bayern

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Gegen Schalke 04 ließ man einiges vermissen, was das Team in den vergangenen Wochen so ausgezeichnet hat. 

Nagelsmann anlysiert erste RB-Niederlage

"Wir waren nicht ballsicher genug", analysiert Trainer Julian Nagelsmann die Niederlage im Anschluss an die Partie. Man habe darüber hinaus zu selten das Spiel verlagert. 

"Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten aber die Momente heute nicht so auf unserer Seite wie in den letzten Wochen", scheint Nagelsmann die erste Saison-Niederlage, aber auch die ersten fünf Spieltage richtig einordnen zu können. 

Nach dem Motto: Vorher war nicht alles perfekt, jetzt ist nicht alles auf einmal schlecht. 

Seine Spieler wiederum hatten es nach Abpfiff auch auf Schiedsrichter Manuel Gräfe abgesehen. 

Schiedsrichter-Fehler?

Marcel Halstenberg sprach von einem "fragwürdigem Elfmeter". "Extrem ärgerlich" sei die Szene aus seiner Sicht, welche erst nach Einsicht des VAR vollständig aufgeklärt wurde. 

Realistischer ordnete Leipzigs Emil Forsberg den ersten richtigen Patzer der Saison ein: "Das war kein guter Tag von uns heute. Wir hatten einfache Ballverluste, haben es nicht klar zu Ende gespielt."

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Um dann die stets logische Fußballer-Weisheit nachzulegen: "Wenn du Fehler machst, wirst du bestraft."

RB-Stürmer Yussuf Poulsen schlug in die selbe Kerbe. 

"Wir haben heute verdient verloren. Wir haben viel falsch gemacht. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Bereitschaft, zu wenig Präsenz", fasst der Däne die 90 Minuten zusammen. 

Selbstkritik als Stärke

Im Leipziger Lager scheint man schon kurz nach Abpfiff die richtigen Schlüsse gezogen zu haben - Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Nur so kann RB weiterhin ein ernster Titelkandidat bleiben. 

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Den zweiten Schritt wird Perfektionist Nagelsmann mit seinen Jungs in den kommenden Tagen aufarbeiten. 

Taktisch, spielerisch, aber vor allem mental. Denn viel Zeit bleibt dem RB-Tross nicht. Schon am kommenden Mittwoch sind sie wieder gefordert.

Dort wartet Olympique Lyon (Champions League: RB Leipzig - Olympique Lyon ab 21 Uhr im LIVETICKER) in der Champions League auf die "Roten Bullen", die nach dem Auftakterfolg bei Benfica Lissabon dann möglichst in die Erfolgsspur zurückkehren wollen.

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