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Nadiem Amiri steht erstmals im DFB-Kader
Nadiem Amiri steht erstmals im DFB-Kader © Getty Images
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Bayer-Trainer Peter Bosz verrät die Gefühlslage von Nadiem Amiri nach seiner ersten Nominierung fürs DFB-Team. Löw habe sich bereits "vor zwei, drei Wochen" erkundigt.

Nadiem Amiri fühlt sich von seiner erstmaligen Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft sehr geehrt.

"Er war unglaublich stolz, dass er eingeladen ist", sagte Amiris Leverkusener Klubtrainer Peter Bosz nach einem Gespräch mit dem Offensivspieler.

Amiri ist der einzige Neuling im 21-köpfigen Aufgebot der DFB-Auswahl für die Länderspiele am 9. Oktober in Dortmund gegen Argentinien und vier Tage darauf im Rahmen der EM-Qualifikation in Estland. Bundestrainer Joachim Löw habe sich bereits "vor zwei, drei Wochen" über Amiri erkundigt, sagte Bosz am Freitag.

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"Auch als Trainer bin ich stolz, dass ein junger Spieler wie Nadiem sich das selber erkämpft hat - und das hat er nicht nur in der kurzen Zeit, in der er bei uns ist. Er hat sich das verdient über längere Zeit", sagte Bosz über den früheren Hoffenheimer. Seit dem Wechsel im Sommer zu Bayer, für das der 22-Jährige in acht Spielen drei Assists verbuchte, habe Amiri es "sehr ordentlich und ab und zu sehr gut gemacht".

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Amiri hatte bereits im Sommer bei der U21-EM auf sich aufmerksam gemacht, auch wenn sein Finaltor gegen Spanien die 1:2-Niederlage nicht verhindern konnte. Der in Ludwigshafen geborene Sohn afghanischer Eltern habe ihm dort "sehr gut gefallen", sagte Löw: "Ich sehe in ihm viel Potenzial für die Zukunft. Er wird sicher noch ein bisschen Zeit brauchen, bis er sich in Leverkusen eingewöhnt hat, aber er ist technisch gut und mit viel Dynamik ausgestattet."

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