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Die Fans von Eintracht Frankfurt protestieren erneut gegen den neuen Nachwuchs-Chef Andreas Möller. Mit einem "Verräter" wollen sie nichts zu tun haben.

Die Personalie Andreas Möller sorgt bei Eintracht Frankfurt auch weiterhin für viel Zündstoff.

Nachdem die Hessen erst gestern offiziell die Verpflichtung des Ex-Profis als neuen Nachwuchs-Chef bekannt gaben, brachten die SGE-Fans vor dem Anpfiff der Partie gegen Werder Bremen ihren Unmut über die Entscheidung zum Ausdruck.

"Zu Andy Möller haben wir keine Verbindung, mit Verrätern haben wir nichts zu tun", war auf einen Spruchband in der Nordwestkurve der Frankfurter Commerzbank Arena zu lesen.

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Ultras werfen Möller Lügen und Wortbruch vor

Damit spielten die Fans auf eine Aussage des 52-Jährigen an, die der damalige Präsident des Frankfurter Erzrivalen Kickers Offenbach 2017 vor dem DFB-Pokalfinale getätigt hatte. "Zur Eintracht habe ich keine Verbindung, mit Frankfurt habe ich nichts zu tun", hatte er damals im Interview mit den Ruhrnachrichten erklärt - und überdies Finalgegner Borussia Dortmund als seine "fußballerische Heimat" bezeichnet.

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Desweiteren werfen die Ultras Möller, der in seiner Karriere insgesamt dreimal das Trikot der Eintracht getragen hatte, vor, nach dem Start seiner Profikarriere am Main im Jahr 1985 mehrfach durch "Lügen und gebrochene Absprachen" aufgefallen zu sein. Seine Verpflichtung als Koordinator für die Jugendabteilung sei allein deshalb ein "No-go".

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Bereits vor dem ersten Gruppenspiel in der Europa League hatten die Anhänger daher mit Flugblättern, Transparenten und diffamierenden Sprechchören lautstark ein "Nein zu Möller" eingefordert. Fredi Bobic hatte daraufhin erklärt, dass ihn die Meinung der eigenen Fans nicht "interessiere".

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