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München - Kai Havertz wird von Europas Top-Klubs gejagt. Der ehemalige Bayer-Profi Jens Nowotny äußert sich zur Situation des Edeljuwels - und hat einen wertvollen Tipp.

Kai Havertz ist das absolute Ausnahmetalent bei Bayer Leverkusen.

Der erst 20 Jahre alte Spielmacher ist unumstrittener Stammspieler und wird von Europas Topklubs gejagt. Im Sommer peilt Havertz einen Wechsel an, im Raum steht eine Ablöse über 100 Millionen.

An klangvollen Interessenten mangelt es nicht. Der FC Bayern und Borussia Dortmund, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Real Madrid, FC Barcelona, FC Liverpool, Manchester City und Manchester United  - sie alle wurden schon mit Havertz in Verbindung gebracht. Die Crème de la Crème der Top-Vereine.

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Nowotny: "Havertz kann sich neuen Verein aussuchen"

"Er kann sich seinen neuen Verein eigentlich aussuchen", erklärt Leverkusen-Legende Jens Nowotny im Gespräch mit SPORT1. Luxus also für den jungen Offensivmann, mit dessen Abgang im Sommer der 48-malige Nationalspieler fest rechnet.

"Ich glaube schon, dass er Leverkusen verlassen wird. Einfach um die Möglichkeit des internationalen Vergleichs, auch vielleicht eine andere Liga kennenzulernen", erklärt der 45-Jährige.

Bayern, BVB, Ausland - welches ist der richtige Schritt für Havertz?

Welcher Trainer bringt Havertz weiter?

Nowotny spielte von 1996 bis 2006 selbst für die Leverkusener Werkself und wechselte ebenfalls ins Ausland. Seine Karriere beendete er bei Dinamo Zagreb. Sein Tipp für Havertz. "Ich würde ihm empfehlen, genau hinzuschauen, welcher Trainer ihn weiterbringt."

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Auf Nachfrage, was das bei einem Wechsel zu den Bayern (einem ganz heißen Anwärter auf Havertz) bedeuten würde, erklärt Nowotny vielsagend: "Ich kenne die Arbeit von Niko Kovac noch nicht so lange. Ich weiß zum Beispiel, wie Jürgen Klopp ist, oder Pep Guardiola. Da sieht man schon länger, dass die Spieler auch besser machen."

Es schwingen zumindest Zweifel am derzeit in der Kritik stehenden Bayern-Coach mit. Andererseits hat das Havertz-Camp nach SPORT1-Informationen durchaus registriert, dass sich beispielsweise Serge Gnabry - er hat das gleiche Management wie Havertz - unter Kovac durchaus sehr gut entwickelt hat.

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Bayern interessiert - Coutinho kam

Havertz selbst hält sich bedeckt, was seine Zukunft angeht. "Ich weiß jetzt wirklich noch nicht, ob der FC Bayern für mich der nächste und richtige Schritt ist. Ich weiß auch nicht, ob nicht eher das Ausland für mich infrage kommen würde", sagte Havertz bereits im Sommer.

Fakt ist, dass man beim FC Bayern angetan ist von den Fähigkeiten und der Reife, die Havertz schon jetzt in erstaunlicher Regelmäßigkeit auf den Platz bringt.

Der Rekordmeister beschäftigte sich bereits in der letzten Transferperiode intensiv mit dem Leverkusen-Juwel, ein Transfer kam allerdings nicht zustande.

Stattdessen kam mit Philippe Coutinho ein erfahrener Mann für die Position des kreativen Gestalters. Für den Brasilianer existiert eine Kaufoption über 120 Millionen Euro, mit der ihn Bayern im Sommer fest verpflichten kann - dann dürfte auch das Thema Havertz wieder auf den Tisch kommen.

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