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Holger Badstuber wirft Heidel Lügen vor - "Schalke war ein Fehler"

Badstuber wirft Heidel Lügen vor

Holger Badstuber spielt seit 2017 beim VfB Stuttgart © Getty Images

Lesedauer: 2 Minuten

Holger Badstuber macht dem früheren Schalke-Manager Christian Heidel Vorwürfe und nennt das Verhalten der Führung "link". Seine S04-Zeit sieht er als vertan an.

Der frühere deutsche Nationalspieler Holger Badstuber sieht seine Zeit bei Schalke 04 im Rückblick als vertan an und wirft dem damaligen Manager Christian Heidel Unehrlichkeit vor.

"Das waren einfach Lügen, dass sie nicht mit mir verlängern wollen. Für mich stand außer Frage, dass ich auf Schalke bleiben will", sagte Badstuber dem Podcast Rasenfunk in einem ausführlichen Karriere-Rückblick.

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Heidel hatte 2017 in einer Pressekonferenz behauptet, Schalke habe sich nach der Leihe des damaligen Bayern-Profis Badstuber gegen eine feste Verpflichtung entschieden. Diese stand für Badstuber allerdings nie zur Debatte. "Das war unsinnig. Das war link", sagte er über das Vorgehen der Knappen-Führung: "Zu Schalke zu gehen war im Nachhinein definitiv ein Fehler. Wohl gefühlt habe ich mich dort nicht, der Bruch war zu groß."

Zwischenzeitlich träumte der FC Schalke 04 sogar von der Tabellenführung, doch auch mit dem 3:1-Sieg beim bisherigen Spitzenreiter RB Leipzig setzten die Königsblauen ein Ausrufezeichen © Getty Images
Für das Team von David Wagner war es der vierte Sieg in Folge – für den Coach aber kein Grund abzuheben. "Bitte gebt denen Tabletten", forderte Wagner für diejenigen, die nach dem sechsten Spieltag und einem Auswärtssieg in Leipzig in Euphorie verfallen © Getty Images
Dennoch lobte der 47-Jährige voller Stolz die Einstellung seiner Mannschaft. "Ich war begeistert vom Spirit, den die Jungs hatten. Denen kam in den letzten fünf Minuten das Laktat aus den Augen. Das sind Laktat-Junkies" © Getty Images
Dank der Siegesserie haben sich die Schalker in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. SPORT1 zeigt die Gesichter des Schalker Aufschwungs © Getty Images
ALEXANDER NÜBEL: Trotz Wechselspekulationen ernannte Wagner seinen Keeper vor der Saison zum neuen Kapitän. Eine Vertragsverlängerung scheint mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen. Er ist der Rückhalt der Schalker Mannschaft - allerdings nicht frei von Fehlern © Getty Images
Gegen RB rettete er mit einer Glanztat gegen Sabitzer, patzte allerdings beim Gegentor, von Fans wurde er nach Abpfiff dennoch gefeiert. "Das freut einen natürlich und baut einen ein Stück weit auf", sagte er bei "Sky" © Getty Images
SALIF SANÉ: Im zweiten Jahr auf Schalke endlich angekommen. Nach einigen Wacklern in der Vorsaison mittlerweile Leistungsträger - und torgefährlich. Erzielte in Leipzig nach einstudierter Ecken-Variante sein zweites Saisontor, schon jetzt so viele wie in der gesamten Vorsaison in 30 Partien © Getty Images
JONJOE KENNY: Im Vorjahr musste häufig der gelernte Mittelfeldspieler Caligiuri als Rechtsverteidiger aushelfen, mit der Verpflichtung des 22-jährigen Engländers hat S04 hier eine Dauerlösung gefunden. Vor allem Kennys Vorstöße sind eine neue Qualität im Schalker Spiel, er steht aktuell bei einem Tor und zwei Vorlagen © Getty Images
BENJAMIN STAMBOULI: Suchte in der turbulenten Vorsaison seinen Platz, pendelte zwischen Mittelfeld und Innenverteidigung. Bekam von den Fans die Kapitänsbinde entzogen und wurde zu einem der Sinnbilder der Schalker Krise. Galt im Sommer als möglicher Streichkandidat, ist jetzt aber aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Verpasste noch keine Minute © Getty Images
SUAT SERDAR: Der Ex-Mainzer verpasste die ersten beiden Bundesligaspiele, in denen Schalke sieglos blieb. Seit seiner Rückkehr läuft es. Im Vorjahr schon als Fehleinkauf abgestempelt, entwickelt sich der Mittelfeldmann immer mehr zum Chefstrategen © Getty Images
Beim 2:1-Erfolg gegen Mainz erzielte Serdar mit dem Führungstor bereits seinen zweiten Treffer in dieser Saison. In Leipzig überzeugte der 22-Jährige mit Zweikampfstärke im Mittelfeld © Getty Images
AMINE HARIT: Nach dem Verkehrsunfall mit Todesfolge schrieb Harit vor allem abseits des Platzes Schlagzeilen. Trainer Wagner hat ihm in Einzelgesprächen das Vertrauen ausgesprochen - und Harit zahlt zurück © Getty Images
Viermal traf er bislang, so oft wie in den vorherigen beiden Spielzeiten zusammen. In den vergangenen drei Bundesligaspielen verbuchte er sechs Scorerpunkte. Trainer Wagner verteilte am "Sky"-Mikrofon ein Sonderlob: "Für mich hat er heute eines seiner besten Spiele gemacht. Insbesondere taktisch, er hat ganz clever gespielt und sich in cleveren Räumen aufgehalten" © Getty Images
RABBI MANTONDO: Musste nach einer Fußverletzung lange auf sein Comeback warten, kämpfte sich nach Einsätzen für die U23 zurück ins Team – und verdrängte in Leipzig überraschend Vize-Kapitän Daniel Caligiuri auf die Bank. Mit seinem ersten Bundesligator rechtfertigte der Waliser seine Nominierung © Getty Images

Ex-Bayern-Star: "Mir wurde etwas vorgegaukelt"

Schon beim Wechsel vom FC Bayern nach Gelsenkirchen sei es unehrlich zugegangen, betonte der 30-Jährige, der seit Sommer 2017 beim jetzigen Zweitligisten VfB Stuttgart spielt: "Mir wurde etwas vorgegaukelt." Trainer Markus Weinzierl habe ihm gesagt, "er bräuchte meine Passsicherheit und Qualität. Sonst wäre ich nicht von Bayern weg."

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Dass Weinzierl in der jüngsten Stuttgarter Abstiegssaison ausgerechnet zum VfB kam, war aus Badstubers Sicht "völlig unverständlich. Ich hatte mit ihm auf Schalke keine gute Zeit. (...) Als Weinzierl kam, habe ich zu Mario Gomez gesagt: 'Das wird eine zähe Saison.'" Der Coach wurde nach einem halben Jahr wieder entlassen, die Schwaben stiegen 2019 ab.